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Zugbindung aufheben bei Sparpreis

Eine Sitzplatzreservierung war bei der Buchung meiner Reise nicht möglich. Es stand dabei, dass die Reservierung erst ab 15.11. möglich ist. Dann wurde der Termin auf 29.11. gelegt und mittlerweile kann ich die Sitzplätze erst am 13.12. buchen. Das ist dummerweise 2 Tage nach meiner Reise, die nämlich am 11.12. ist.
Kann hier die Zugbindung aufgehoben werden, da wir über 5 Stunden mit diesem Zug fahren?

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Elmaran
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Das ein Sitzplatz nicht reserviert werden kann, erhebt noch lange KEINEN Anspruch auf Aufhebung einer Zugbindung. Zumal eine Reserviederung meistens gar nicht notwendig ist, da meist auch immer genug Platz für Flexticket Fahrer verbleibt.

Die Aufhebung der Zugbindung ist für ganz andere Fälle gedacht, wen z. B. Zug nicht mehr fährt, bzw. z. B. wenn durch eine zu erwartende Verspätung durch Nutzung eines anderen Zuges die Verspätung verringert werden kann .. usw. wenn es also wirklich nötiger tut .. als nur mal gerade so evt. keinen Sitzplatz zu erhalten auf den es nicht mal einen Rechtsanspruch gemäß allgemeinen Beförderungsbedingungen gibt.

Ich find ein Paar Nachteile kann man bei umgerechnet rund 72% Rabatt schon mal in Kauf nehmen, ein Reisender der vollen Preis von 103,- Euro zahlen muß steht sich da auch nicht besser .. da so sogar 72% schlechter.

Es handelt sich um den IC 1956 von Dresden nach Karlsruhe.
Und nun habe ich Bedenken, dass ich da 5,5 Stunden in der ersten Klasse stehen darf.
Ich bin davon ausgegangen, dass eine Sitzplatzreservierung möglich ist, denn es stand ja auch so bei der Online Reservierung. Leider wurde der mögliche Termin der Reservierung nun auf den 13.12 (da bin ich schon wieder 2 Tage daheim) gelegt. Denn meine Fahrt ist ja schon am 11.12.
Und lieber Elmaran....ein Sparpreis ist nun mal da, einen Zug rechtzeitig zu buchen und nur weil man rechtzeitig bucht dann mit erhobenem Zeigefinger mitgeteilt zu bekommen, dass ich mich da nicht so anstellen soll, ist doch nicht ganz so in Ordnung. Auch bei einem Sparpreis sollte man die Möglichkeit bekommen, einen Sitzplatz zu buchen, wenn dies angekündigt war.

Danke für die Rückmeldung. Sind Sie sich mit der Zugnummer sicher? Meines Wissens fährt IC 1956 so Leipzig (14.08) – Weißenfels – Naumburg – Weimar – Erfurt – Gotha –
Eisenach – Fulda – Frankfurt (M) Hbf – Darmstadt – Bensheim
Heppenheim (Bergstr) – Weinheim (Bergstr) – Heidelberg – Wiesloch-Walldorf – Bruchsal – Karlsruhe-Durlach –Karlsruhe (19.40). Da ist Dresden gar nicht dabei. Wann starten Sie denn am 11. Dezember in Dresden? /ar

Die Idee mit der Aufhebung der Zugpreisbindung habe ich übrigens von einer Mitarbeiterin der Hotline der DB. Sie hat mir empfohlen, ins DB Reisebüro zu gehen und die Zugpreisbindung aufheben zu lassen. Ich bin hier gelandet, weil ich, bevor ich mich auf den Weg ins Reisebüro mache, mich informieren wollte, ob das tatsächlich möglich ist.

Oh, das war mein Fehler. Wir fahren von Dresden nach Leipzig mit dem RE 16516 und dann mit dem IC 1956 von Leipzig nach Karlsruhe. Der Zug fährt aber mittlerweile schon um 14:03.
Bei unserer Buchung war die Abfahrt um 14:07

Ich habe jetzt noch einmal beim Fachbereich nachgehakt. Bei diesem Zug ist es so, dass dieser wahrscheinlich an dem Tag ohne Reservierungen verkehren wird. Ob Sie sich aufgrund dessen die Zugbindung aufheben lassen können und so einen anderen Zug nutzen dürfen, kann ich nicht sagen. Tut mir leid. Dann müssten Sie dann tatsächlich ins Reisezentrum gehen und dort nachfragen. /ar

So....ich war gerade im Reisezentrum der Deutschen Bahn und die nette Dame hat von sich aus vorgeschlagen, dass hier die Zugbindung aufgehoben wird. (1. weil die Sitzplatzreservierung erst 2 Tage nach der gebuchten Fahrt möglich ist und 2. weil der Zug früher abfährt und es so wahrscheinlich knapp wird, diesen Zug überhaupt zu bekommen)
Wir fahren jetzt etwas früher in Dresden los und sind fast 2 Stunden früher in Karlsruhe UND haben eine Sitzplatzreservierung.

Elmaran
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@Binele

Das lief dann aber nur über jeweilige Kulanz der Mitarbeiterin, die es dann auf Grund geänderter Abfahrtzeit so vorgenommen hat. Gruzndsätzlich gilt jedoch auch in den Beförderunfsbestimmungen zu lesen .. " es gibt kein Rechtsanspruch auf einen Sitzplatz " ... und Kulanz bedeutet ebenso ohne Rechtsanspruch so geregelt worden. Und da kann dann auch die Großzügigkeit von Mitarbeitern der Bahn gänzlich anders ausfallen bis hin zu absoluter Intoleranz bei sogar klaren Rechtsansprüchen auf Grund Verspätungen.

Ich z. B. brauche im Reisezentrum Göttingen mit einem Online Ticket erst gar nicht aufzutauchen, da scheinen die meisten Mitarbeiter gar so etwas wie eine Allergie gegenüber Online Kunden zu haben, die verweisen dort zu gerne darauf es online bzw. telef. zu erledigen

Es kommt allerdings auch recht selten vor auch ohne Reservierung keinen Sitzplatz zu finden, denn viel zuviel Sitzplätze werden von Fahrgästen mit Tasche und ähnlichem über zu übergroßen Koffern blockiert bis hin zu angeblich Mitreisende befände sich gerade auf WC oder im Bistro .. weil sie keinen anderen Fahrgast neben sich dulden möchten.

@Elmaran:

Mein Gott, man kann auch überall seine Missgunst verteilen, nur weil man selbst in Göttingen oder anderer Pampa davon betroffen ist. Ganz davon abgesehen, dass die Bearbeitung der Online-Tickets tatsächlich nur über die Zentrale erfolgt.

Die Frau hatte ein nicht zu unterschätzendes Problem gehabt (1. Klasse Ticket gezahlt, trotz 5,5 Stunden Fahrt keine Reservierung möglich). Da spielt es keine Rolle ob das ein Spar- oder Flexticket ist, da Sie es komplett falsch sehen. Es ist nicht so, dass Sparpreisfahrer Nachteile in Kauf nehmen müssen. Vielmehr können Sie den gleichen Service genießen und Flexpreisfahrer alle Vorteile abbekommen.

Jetzt hat die Frau die nicht so seltene Kulanz bekommen, alle sind glücklich, Sie als einziger jedoch nicht: Pech gehabt!