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Welches Ticket von München-Laim nach Ingolstadt (Audi) als Pendler?

Ich werde ab Dezember bei Audi in Ingolstadt arbeiten und muss dafür von München-Laim nach Ingolstadt Tor 9/TE pendeln. Welches Abo ist hier das günstigste? Lohnt sich dabei eine Bahncard 50? Und wie sieht es mit den Ringen in München und den Bussen in Ingolstadt aus? Brauche ich dafür ein Extra-Ticket?

MUCING
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Elmaran
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Guten Morgen MUCING,

für Ihre gewünschte Verbindung sind mehrere Tarife notwendig. In Bayern gibt es erfreulicherweise die AboPlusCard. Das bedeutet, mit der Kombikarte können gleich alle Tarife (MVV, DB und INVG) gebucht werden, benötigen jedoch nur eine Karte. /fi

Leo
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Der Preis der Abopluscard ist leider eher unerfreulich - im Vergelich zu wirklichen Übergangstarifen anderswo:

https://www.bahn.de/p/view/angebot/pendler/verkehrsverbue...

Zitat: "Es handelt sich bei der AboPlusCard um einen Additionstarif. Das bedeutet, der
Gesamtpreis ergibt sich aus der Summe der Einzeltarife aller gewählten Tarifpartner und wird in 12 gleichen Monatsraten von Ihrem Konto abgebucht."

Ggf. auf MVV-Anteil verzichten: DB-Zeitkarte gilt ab Laim; evtl schon ab z.B. Marienplatz kaufen.

Bei flexiblen Arbeitszeitmodellen können je nach Entfernunng auch Einzelfahrten mit Bahncard50 lohenen; aber Ingolstadt erscheint mit hier gefühlsmäßig etwas weit. "Einfach" mal alles durchrechnen:

https://www.bahn.de/p/view/angebot/pendler/uebersicht.shtml

Elmaran
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Na Leo, das wird mit BC50 hier eher scherzlich sein ?
Normaler Arbeitsmonat hat:
22 Tage = 44 (einzel) Fahrten x 9,15 nur NV = 402,60 € statt 256,70 bzw. 303,- mit ICE Monats Zeitkarte.

Leo
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Ich dachte mit meinen Äußerungen z.B. eher an einen Kollegen (ECHTE Strecke, da gibt es nur Nahverkehr!):
Westerham – München Siemenswerke:
DB-Preis mit Bahncard50: 5,10€ einfach
Macht bei einer 5-Tage Woche: 5*2*5,10€ = 51,00€
Macht bei einer 4-Tage Woche: 4*2*5,10€ = 40,80€
Macht bei einer 3-Tage Woche: 3*2*5,10€ = 30,60€

DB-Preis mit DIESEM Hopper-Ticket:
https://www.bahn.de/p/view/angebot/regio/regionale-ticket...
(der gefühlt insgesamt Hunderten verschiedenen im bundesweiten Angebot): 11,50€ pro Hin- und Rückfahrt
Macht bei einer 5-Tage Woche: 5*11,50€ = 57,50€
Macht bei einer 4-Tage Woche: 4*11,50€ = 46,00€
Macht bei einer 3-Tage Woche: 3*11,50€ = 34,50€

Zum Vergleich: Preis einer Wochenkarte: 54,30€

Fazit: Die Wochenkarte lohnt sich NIE für einen Bahncard50-Besitzer! Nur für Leute ohne Bahncard50 spart sie bei einer 5-Tage-Woche sagenhafte 3,20€ PRO WOCHE gegenüber 5 einzelnen Hopper-Tickets.
Damit wird schon klar: DB-Wochenkarten sind total überteuert! Es gibt zwar bei sehr langen Strecken mehr Rabatt, aber dann lohnt sich wieder eher eine Bahncard100, wenn man auch sonst gelegentlich mit der Bahn fährt.)

DB-Wochenkarte München-Laim – Ingolstadt Hbf (kürzester Weg) ohne ICE: 82,60€
DB-Einzelkarte wie oben mit BC50: 8,00€ - d.h. pro Woche bei 3-/4-/5-Tage-Woche: 48€/64€/80€
Auch hier LOHNT DIE DB-WOCHENKARTE NIE, sofern man eine Bahncard50 besitzt!

INVG-Wochenkarte (nur 1 Zone in Ingolstadt): 19,50€
INVG-Tageskarten: 4,40€ - - d.h. pro Woche bei 3-/4-/5-Tage-Woche: 13,20€/17,60€/22€
Auch DIE INVG-WOCHENKARTE lohnt sich nur bei einer 5-Tage-Woche!
Auch wer den teuren MVV vermeiden kann, zahlt somit pro Woche bei 3-/4-/5-Tage-Woche insgesamt:

  • MIT Bahncard50: 48€+13,20€=61,20 / 64€+17,60€=81,60€ / 80€+19,50€=98,50
  • 2 Wochenkarten: DB und INVG: 82,60€+19,50€ = 102,10€
  • FAZIT: Auch hier sind BC50-Einzelkarten BILLIGER als Wochenkarten! (Und da der ICE mit Fahrt über München Hbf kaum schneller ist, werden die meisten wohl auf seine noch teurere Nutzung verzichten…)
    Ohne Bahncard50 fällt mir als Alternative jetzt nur das Bayern-Ticket ein – das gilt sogar im MVV und INVG – ABER ERST AB 9h:
    Bayernticket für 1 Person: 23€ - € - d.h. pro Woche bei 3-/4-/5-Tage-Woche: 69€/92€/115€
    FAZIT: Wer erst nach 9h losfahren kann, fährt mit Ausnahme einer 5-Tage-Woche sogar billiger mit einzelnen Bayern-Tickets; wenn er noch eine MVV-Karte braucht, sogar bei einer 5-Tage-Woche noch!

    Diese sehr vereinfachenden Betrachtungen gingen von einer Stückelung einer DB-Karte und einer INVG-Karte in Ingolstadt Hbf voraus – ohne jegliche MVV-Karte. In Wirklichkeit kann die Stückelung aber an jedem HALTE(!!!!!!)-Bahnhof erfolgen (wer einen Zug nimmt, der am Ort der Stückelung nicht hält fährt nach DB-Meinung schwarz!):
    http://www.invg.de/linienplan

    Wer noch eine MVV-Karte braucht, hat auch noch bei der Stückelung MVV-DB die Wahl unter allen möglichen HALTE(!!!!!!!)-Bahnhöfen (Daher Vorsicht mit Dachau im RE!):
    http://www.mvv-muenchen.de/de/tickets-preise/tarifplaene/

    Nächster Punkt:
    Wochenkarten, Monatskarten oder Abo?
    Monatskarten sind meist etwas billiger als Wochenkarten.
    Abos sind scheinbar deutlich billiger, müssen aber auch dann gezahlt werden, wenn man im Urlaub ganz woanders ist; traf sich bei mir früher ganz gut mit den 2 Frei-Monaten des MVV. Wer das teure Abo auch im Urlaub nutzt, kann sparen; wer vor Ablauf kündigt, zahlt kräftig drauf…

    Abo-Plus ist nur ein einziges Abo statt 2 oder 3 separater OHNE JEGLICHE PREISREDUKTION und nimmt einem die Qual der Wahl der Stückelungen auch nicht ab, wie zu erwarten. Im Gegensatz zu z.B. SH- oder NRW-Tarif ergeben sich oft happige Gesamtpreise und böse Tarif-Fallen:
    https://community.bahn.de/questions/1164798-moglichkeit-kombination-tickets-verbundraumubergreifend

    Der Kollege war übrigens irgendwann den ständigen Anschlußverlust in Holzkirchen leid und kaufte sich ein Auto …
    Ach ja: Bei uns in der Entwicklung wurde nachher die 4-Tage-Woche und ein Tag Home-Office Standard, in manchen Fällen gab es durchaus 3-Tage-Woch

Elmaran
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Und was interessiert den Fragesteller nun an Westerham – München Siemenswerke,
wo dieser ja von München nach Audi in Ingolstadt möchte ???

Aja und die DB gibt für jene Beispielstrecke 180,60 im Moinat an KFZ Kosten an,
daraus wird schon ersichtlich wenn ein Auto nicht unbedingt ohnehon so oder so
wirklich von Nöten .. rechnet sich das nie !

Meine Rechung mit VW Golf 55 Cent Kilometer wäre da 47 KM x 2 = 94 x 22 = 2068 KM = bei 1337,40 realke KFZ Kosten bei Fahrzufnutzung 18000 Km im Jahr .. gut hier kommen bei Berücksichtigung 6 Wochen Ulaub plus eine Woche für Feiertage bei 21500 Km nur die Pendelfahrten zusammen .. sagen wir aufgerundet 30000 KM mit privatem im Jahr ... macht es etwas günster bei eher grob 900,- im Monat.

Was die meisten Autofahrer in der Regel immer vergessen sind die 100% Realkosten inkl. allem was anfällt, die sich gegenüber den ÖPV erst nach unten relativieren wenn KFZ unvermeidlich notwendig sind und die Privatanteile die Kosten für Pendler-Fahrten zur Arbeit nach unten relativieren.

Leo
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Ich WUSSTE: Im alten Beispiel ist eine Wochenkarte total überteuert. Jetzt wissen wir: Im angefragten neuen auch.
Das mit den VARIABLEN Kosten und FIX-Kosten beim Auto hatten wir schon mal; ich spare mir eine nochmalige Diskussion dieser Nebelkerze. (Der Kollegen zahlte übrigens gern die happigen Anschaffungskosten für den ZWEIT-Wagen der Familie, weil er die Warterei satt hatte. Als er ihn dann hatte, interessierte ihn der Betreiberwechsel und zuverlässiges Warten auch nicht mehr – dank der nun maßgebenden VARIABLEN Kosten!)

Elmaran
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Richtig das mit den variablen Kosten bezüglich PKW hatten wir schon, ist freilich aus der Ferne nicht für jenen Fall mangels ausreichend Informationen letztendlich genau in Berechnung festzulegen insoweit feststzustellen. Doch in der Regel meist immer dennoch eine Milchmädchenrechnung.

Und die meisten PKW Nutzungen sind spätestens wenn wir nicht nur 100% der Halter/Nutzungskosten berücksichtigen sondern eine gesamte vorlswirtschaftliche Rechnung aufmachen würden .. wo schon vor ein Paar Jahren festgestellt wurde das es volkswirtschatlich gesehen je KM ein nur harmloser Golf mit 2,42 selst da noch erwähnend noch ein Paar Kosten wegfallend gelassen worden sind festgestellt wurden ... und hier vereinfacht jetzt mal mit 2,50 € den Kilometer festlegen aus volkswirtschaftlicher Sicht aller der Schäden usw. die verursacht werden im Grunde noch schlimmer als nur Milchmädchenrechnung.

Denn mit der Differenz von 1,95 eingesparter PKW Kosten je Kilometer läst sich zudem noch bei zusätzlicher Möglichkeit völliger Einsparung jeglicher Kosten für Bau und Erhalt von Autobahnen im Grunde jeglicher Fernverkehr auf die Schiene verlegen ... und es blieben nach erfolgtem Umbau zu solch einem System garantiert genug Gelder übrig um auch komplettes Schienennetz zu erhalten, so auch weniger Steuern dafür ... usw. Autofahrer könnten z. B. eingesparte Kosten für ihr Auto z. B. bei Ankunft in Urlaubsgebieten sich dafür bei Notwendigkeit locker einen Leihwagen leisten...

Hauptbahnen wären dann alle 4gleisig, alle Nebenbahnen meist 2gleisig, Bahnsteige oft viel länger, mehr Ausweichen auf manchen Strecken, Mehr Doppelstockzüge bis 18 Wagen länngen, Min. alle 1/2 Stund ein ICE, alle 20 Min. ein RE und genauso viele RB dazwischen .. es wäre einfach hin zum Bahnhof und in kürze fährt schon was brauchbares an Verbindung .. Verspätungen wären schlichtweg egal .. Reservierungen nur in besonderen Fällen wie Schwerbehinderte und sonstig gesundheitlih eingeschräkte würde gereichen ..und das schönste am ganzen kompletter Nahverkehr könnte so via Steuern finanziert werden ... < er benötigte nur eine Sicherung das im Nahverkehr keine realen Fernreisen gemacht werden könnten.

Und im Fernverkehr der 100% Preis so schon nur etwa zum halben Preise möglich wäre, BC50 dann nur wenn im Jahr auch eine gewisse Anzahl an Zugkilometern erreicht würden .. davon hinge dann auch die jeweilige BC50 BahnCard Gebühr ab ... wenn diese vereinfacht gesagt 250,- im Jahr wäre und gewisse Mindestkilometer nicht erreicht würden ... erhöhte sich die nächste BahnCard Gebühr entsprechend Nutzung auf bis zu 500,- € oder so ...

Arbeistlose Autobauer gäbe es auch nicht, denn sie bauten dann Loks, Züge, Straßenbahnen, Busse und manche schulten in Berufen des ÖPV um und gut wär ... und sonst würde die Arbeitslosenquote dadurch eher gesenkt las je erhöht.

Unter dem Strich ergäbe das mehr Lebensqualität für alle ... auch wenn die eine oder anderer Pendlerfahrt dabei möglicher weise etwas länger dauerte .. manche auch nicht da sich nach Umstrukturierung viele gar erheblich verkürzen werden.

Wie sind die Menschen früher bloß ohne Auto, bis Anfang der 50ziger Jahre die meisten, und noch viel viel früher gar ohne die Bahnen ausgekommen ? Es wären dann auch wieder vor Ort Freizeitgestaltungsmöglilichkeiten möglich wo jetzt unsinniger weise viel zu weit für gefahren werden muß. Ein Teil der heutigen Fahrten die nur frezeitlichen Interessen dienen trügen so ebenso dazu bei das solch eine Umsetzung auch tatschlich möglich ist ... und im Güterbereich das auf unnötig viele Transporte durch wieder möglichst vor Ort Herstellung und verbrauch gesetzt werden würde um das auch wirklich so umsetzen zu können wie dargestellt, damit der Takt so auch ausreichen würde wie dargestellt..