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Hotelpreise über die DB sind um einiges teurer, als direkt. Also: Unterkünfte lieber selber buchen

Hatte mich zunächst unter DB-Sparpreis informiert, dann das Angebot mit Hotelsuche. Hier stellte ich eben fest, dass diese Preise viel höher sind.

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Bertosch
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Sie haben also bei allen Hotels die die DB anbieten, alle Preise verglichen?

Mit solchen Behauptungen sollte man vorsichtig sein.

Elmaran
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Du hast es irgendwie schon richtig erfasst, denn Reiseangebote mit Hotel sind nicht unbedingt mit Sparpreisen verknüpft. Die sind meistsogar teurer als wenn Du mit einer BahnCard 50 unterwegs wärest, da es dann auf die Bahnfahrt selbst damit meist nur 20% Rabatt z. B. bei Ameropa innerhalb der Reise gibt. Daher habe ich solche Angebote bisher nie verwendet.

Wenn komplett günstig dann hrs.de oder booking.com für Unterkunft und Sparpreis Ticket einzeln dazu. Das hat sogar den Vorteil das die meisten Unterkunftsangebote sogar bis 18:00 am Anreistag kostlos stornierbar sind, und so das Problem selbst bei kurzfristiger Verhinderung am geringsten ist. Da sind die Hotelpreise jedoch direkt selten billiger als über solche Anbieter, da solche Anbieter den Hotels in der Regel niedere Preise in ihren Geschäftsbedingungen untersagen .. sie also selbst gesichert noch die bis zu meist 15% am Hotelpreis mitverdienen können.

Leo
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Früher gab es eine Bestpreisklausel – mit dem Effekt, das Hotels überall GLEICHZEITIG zum fast gleichen Preis angeboten wurden (wenn der auch im Lauf der Zeit stark schwankte und am Tag vorher oder am Tag der Ankunft viel teurer oder viel billiger wurde).
Diese Klausel untersagte Hotels, die Zimmer woanders, z.B. auf ihrer eigenen Webseite oder über ein Konkurrenz-Portal, billiger als über die Buchungsportale anzubieten. Außerdem mußten sie dann auch noch 15% Provision des Zimmerpreises abführen (wovon man als Endkunde, der das alles mitzahlt, evtl. ca. 5% des Zimmerpreises über einen Kreditkarten-Account von z.B. VISA-Karten der Volks- und Raiffeisenbanken oder Santander zurückholen kann). Daher stellten viele, gerade eher billige Hotels, ihre Zimmer erst mal gar nicht online, wenn sie davon ausgehen, alle Zimmer über Direktbuchung vermieten zu können, ohne die 15% Provision an HRS, booking.com und Co. zahlen zu müssen. Als Stammgast wurde ich daher schon mal gebeten, doch bitte direkt zu reservieren: Dann gab es plötzlich doch freie Zimmer in Hotels, die laut Buchungsportal scheinbar schon ausgebucht waren. Auf meinen Einwand des 5%-Kickbacks bekam ich oft auch z.B. ein kostenloses Frühstück als Extra-Rabatt angeboten…

Diese Bestpreisklausel, die für ungefähr gleiche Preise sorgte, wurde mittlerweile aber gekippt:
https://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article151808080...
Seitdem findet man ZEITGLEICH stark schwankende Preise direkt beim Hotel oder den verschiedenen Buchungsportalen. Hier ist es nun noch nützlicher, sich erst mal mit Trivago einen Überblick zu verschaffen:
http://www.trivago.de/
Danach dann noch ein Quergleich mit Booking.com via Urlaubsplus mit 5% Kickback und HRS über bahn.de und 100 Bahnbonuspunkten – und dann dort buchen, wo es unter dem Strich (d.h. unter Berücksichtigung von Kickback bzw. Bahnbonuspunkten und dem extra zu zahlenden oder inkludierten Frühstück) am günstigsten ist.

Evtl. lieber flexibel bleiben und etwas teurer stornierbar buchen: Man kann so notfalls bei Ausfall der Reise noch stornieren - und bei zum Ärger der Kunden kurzzeitig fallenden Preisen kurzfristig billig neu buchen und die teure Früh-Buchung stornieren. (Viele, gerade billigere Hotels haben aber auch dauerhaft günstige Preise ohne ständige Änderungen.)

Elmaran
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Die schwankenden Preise sind ja ausschließlich dem Ziel die Züge besser auszulasten geschuldet, bringt dann jedoch wie wir hier auch in der Community sehr schön erschauen können viel Probleme für die Kunden mit ... bis hin sich zwanghaft einzubilden ein anspruch auf Sparpreise zu haben obdem der in den AGB ausdrücklich verneint ist.

Ltzlich hat sich hier die Bahn auch diese Manie im Grunde nur von den Fluggesellschaften abgekupert, was dort vielleicht bis zu gewissem Grade Sinn macht .. muß jedoch nicht einfach auch ebenso grundsätzlichen Sinn bei Übertragung auf die Bahn machen.

Da sollten Sparpreise eher vorangig nach Kaufkraft jeweiliger Kunden angeboten werden, anstatt nach einem Gießkannenprinzip für Jedermann/frau wo dann jeder so gut er kann um seinen Sparpreis kämpft. Freilich lässt sich dann beides nicht so einfach kompatibel miteinander vereinen. Daher plädierte ich hier ja schon dafür für Vorkauf 1 Monat zuvor reichtvöllig, und schafft so manches Frühbucherproblemn aus der Welt.
Dann die Sparpreise eher in prozentualen Rabatten anzubieten, und wenige Tage zuvor nach Last Minute Prinzip am günstigsten. Jedoch auch irgendwie ein Modell einzuführen, welches dann wiederum bezüglich Sparpreisen die Einkommschwachen vorangig berücksichtigt, was hier jedoch für diese nicht heißen soll wie jeder soviel er mag .. sondern dann eher so in einem Kontigent pro Reisenden .. und jene Tickets sollten dann schon auf jeden Fall personalisiert sein, damit keiner Tickets aus seinem persönlichen Sparpreis Budget weiter verkaufen kann.

Auch hier wäre eine Vorgabe des Gesetzgebers sinnvoll, z. B. durch Einführung einer SozialCard welche in verschiedenen Abstufungen gestaltet sei kann, und jeder Anbieter einer Leistung kann dann dem entsprechend ebenso seine Angebote gestalten. Solch eine SozialCard ließe sich sogar mit dem auslesbarn Personalausweis kombinieren, ist auch nicht notwenfig das die hjeweilige Stufe offen drauf steht, zumal die sich ja bei vielen ändern kann. Diese Stufen gelten je nach Fall sagen wir 1 Jahr plus 1 Monat Karenz wenn nicht rechtzeitig geschafft diese rechtzeitig neu bestätigen zu lassen, denn nur bei Rentnern auf Dauer .. bliebe sie ja in den meisten Fällen auf Dauer gleich. ( In einigen Fällen wie bei Saisonarbeitern vielleicht auch nur 1/2 Jahr in jeweiliger Stufe gültig. )