Frage beantwortet

Wie hoch ist der IC Zuschlag beim Nachlösen beim Bordpersonal?

Wir hatten bereits ein Flex-Ticket von Bonn nach Düsseldorf-Flughafen für einen RE online gekauft. Da wir den passenden Zug verpasst hatten, sind wir dann in einen IC gestiegen, in dem Bewusstsein, dass das Ticket dafür online lediglich 3 Euro teuerer war. Das Bordpersonal verlangte dann zusätzlich zu unserem bereits bezahlten Ticket von 17,60€ als Zuschlag 14,50 €. Ich halte diesen Preis für den Zuschlag für entweder völlig falsch oder ziemlich unverschämt. Wie viel beträgt der korrekte Preis für den IC-Zuschlag?

Die Antwort wurde von DB Bahn bestätigt
kabo
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Das Problem ist hier aber eher nicht die richtige Fahrkarte, sondern der Bordzuschlag.
Wenn man gar keine Fahrkarte hat und an Bord des IC erst eine Fahrkarte kauft, dann zahlt man den Flexpreis plus 12,50€ Bordzuschlag.
Wenn man aber (wie hier) bereits eine Flexpreis-Fahrkarte hat, allerdings nur für Produktkategorie C (Nahverkehr) und steigt dann in einen IC, dann muss nur die Preisdifferenz zwischen IC und Nahverkehr an Bord des IC nachgezahlt werden - und zwar ohne die 12,50€ Bordzuschlag. So sagt es die Nr. 3.8.4 der BB Personenverkehr
Hier wurde offenbar der Bordzuschlag unnötig kassiert.

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Elmaran
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Es wurde Dir mit 14,50 ein Differenzbetrag von 2,50 und 12,- Euro Bordzuschlag berechnet.

Hier gibt es auch noch sehr frisch Antwort zu Deinem Problem der dort bestätigten Antwort entsprechend hätte Dir ein Produktübergang ohne Boardzuschlag verkauft werden müssen.
https://community.bahn.de/questions/1220643-gilt-flexpreis-aufpreis-ic
Ist selbigem Phänomen entsprechend, nur eben Frankfurt Flughafen - Koblenz
einen früheren IC statt vorgesehenen RE genutzt.

Hallo BeEB,

wenn Sie ein Ticket für eine Nahverkehrsverbindung gekauft haben, gilt dieses nicht in einem Zug der Produktkategorien A und B (ICE, IC, EC). 

Ein Produktübergang wird so definiert: "Differenzbetrag für die gesamte Strecke zwischen dem Flexpreis (ggf. mit BC25 und 50) der ursprünglichen und der neuen Produktklasse ". Somit brauchen Sie dann im IC ein Ticket, das die Preisdifferenz zwischen dem Flexpreis-Ticket im Nahverkehr und dem im Fernverkehr abdeckt. Da ich die Strecke nicht kenne, kann ich nicht beurteilen, ob der Kollege Ihnen im Zug das Richtige verkauft hat. Im Zweifelsfalle können Sie sich gern an meine Kollegen vom Kundendialog der DB wenden, die diese Preise nachvollziehen können. /da

kabo
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Das Problem ist hier aber eher nicht die richtige Fahrkarte, sondern der Bordzuschlag.
Wenn man gar keine Fahrkarte hat und an Bord des IC erst eine Fahrkarte kauft, dann zahlt man den Flexpreis plus 12,50€ Bordzuschlag.
Wenn man aber (wie hier) bereits eine Flexpreis-Fahrkarte hat, allerdings nur für Produktkategorie C (Nahverkehr) und steigt dann in einen IC, dann muss nur die Preisdifferenz zwischen IC und Nahverkehr an Bord des IC nachgezahlt werden - und zwar ohne die 12,50€ Bordzuschlag. So sagt es die Nr. 3.8.4 der BB Personenverkehr
Hier wurde offenbar der Bordzuschlag unnötig kassiert.

Benutzerin
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Könnte es sein, dass es sich bei der vorhandenen Fahrkarte um einen Verbund-Fahrschein handelt? Damit ist dann normalerweise kein Produktübergang möglich.

Leo
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Für den RE gibt es in der Tat nur teure Karten zum VRR/VRS-Übergangstarif OHNE jeglichen Bahncard-Rabatt:

https://www.vrsinfo.de/tickets/tickets-zu-nachbarverbuend...

(Bis Duisburg hätte es dagegen Karten zum NRW-Tarif mit Bahncard-Rabattgegeben und darauf evtl. einen Produktübergang, oder auch nicht, da der NRW-Tarif kein reiner DB-Tarif ist. )

kabo
kabo

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Der/Die Fragesteller/in ist aber von Bonn nach Düsseldorf gefahren, das ist nicht mehr der VRR/VRS Übergangsbereich. D.h. der/Die Fragesteller/in hatte also ein ganz normales Nahverkehrsticket nach dem NRW-Tarif, welcher auch Bahncard-fähig ist. Und auf den NRW-Tarif werden ganz normal Produktübergänge verkauft, wie auf andere DB-Fahrkarten der Produktkategorie C auch.