Frage beantwortet

kann ich (56) meiner Tochter (23), Studentin, eine BahnCard 25 online bestellen? Gedacht als Geschenk!

DB online Anmeldung = meine Daten
BahnCard Bestellung und Ausstellung aber für meine Tochter

schoolmamy
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Nein, mit deinem DB-Account eine BahnCard für eine andere Person zu bestellen wird nicht funktionieren. Aber ein Geschenkgutschein würde sich da doch anbieten.

Und dann würde sich statt der normalen BahnCard 25 die "My BahnCard 25" (für Personen unter 27 J.) anbieten, die ist deutlich günstiger.

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Nein, mit deinem DB-Account eine BahnCard für eine andere Person zu bestellen wird nicht funktionieren. Aber ein Geschenkgutschein würde sich da doch anbieten.

Und dann würde sich statt der normalen BahnCard 25 die "My BahnCard 25" (für Personen unter 27 J.) anbieten, die ist deutlich günstiger.

Bei der Bestellung die persönlichen Daten ändern in die der Tochter (als Karteninhaber). Bei Lieferadresse die eigene Adresse hinzufügen. Bei Zahlungsart KEINE Bankverbindung angeben (leer lassen). Dann gibt es eine Rechnung.

@6pence:
So wie du es beschreibst, wäre es nur theoretisch möglich.
Allerdings wäre es zivil- und strafrechtlich relevant, wenn jemand (hier der Vater) bei einem Vertragsabschluss die persönlichen Daten einer anderen Person (hier der Tochter) angibt, ohne dass die andere Person davon Kenntnis und/oder dafür keine Vollmacht erteilt hat.
Insofern wäre dringend davon abzuraten, dass der Fragensteller "schoolmamy" es so handhabt, wie du es beschrieben hast.

Der Gedanke, dass das gar nicht so gehen soll bzw. man sogar etwas Unrechtes tut, kommt einem aber gar nicht, wenn man den Bestellweg geht. Es ist ja kein Trick dabei. Der "normale" Kunde sieht es sicher so, dass er den Vertrag zugunsten Dritter abschließt. Geht ja woanders auch. Wenn das nicht gewollt ist, dann sollte man die Möglichkeit, dass man einfach Daten wie Vorname und Geburtsdatum ändern kann ausschließen. Damit wäre dann eine falsche Nutzung, ob beabsichtigt oder versehentlich, nicht möglich.

@6pence:
Doch, bei deiner Beschreibung "ist ein Trick dabei", nämlich der, dass beim Vertragsabschluss nicht die eigenen, sondern fremde Personalien angegeben werden bzw. dass die Person, die am PC sitzt und die Bestellung absendet, vorgibt, eine andere Person zu sein - und genau das ist nicht legal.
Auch woanders kann man keinen vergleichbaren Vertrag zu Gunsten Dritter abschließen. Im Falle der BahnCard handelt es sich ja um ein Abo und zahlungspflichtig (z.B. nach einem Jahr, wenn nicht gekündigt wurde) wäre im vorliegenden Fall die Tochter, die den Vertrag aber gar nicht selber abgeschlossen hat. Es sollte eigentlich leicht zu verstehen sein, dass sowas nicht dem geltenden Recht vereinbar ist.

In der heutigen Zeit ist es nunmal üblich, dass man Online-Käufe tätigen bzw. Online-Verträge abschließen kann - ohne Angabe der eigenen(!) Personalien wäre das überhaupt nicht möglich und allein die Tatsache, dass man dabei theoretisch auch falsche Daten angeben kann, stellt das Ganze nicht in Frage.

Merke: Nicht alles, was theoretisch möglich ist, ist auch gleichzeitig erlaubt.

@Brody: Wir können noch eine Weile argumentieren ;-) ob es für jedermann klar und ersichtlich ist, dass man beim Ändern der persönlichen Daten des Karteninhabers nicht mehr der Vertragsinhaber ist oder nicht. Fest steht: Es ist juristisch nicht korrekt und man sollte es daher nicht machen. Fest steht weiterhin, dass die Möglichkeit, Vorname und Geburtsdatum nachträglich ändern zu können, sinnfrei und irreführend ist. Mit diesem Konsens verabschiede ich mich.