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Kann die Bahn die durch piepsende Türen und Durchsagen erzeugte Lärmkulisse in der Nürnberger S-Bahn ändern?

Ich war in mehreren Bundesländern im Nahverkehr unterwegs und habe "gehört" dass es auch moderater und angenehmer gestaltet werden kann. Auf eine Anfrage an die Bahn bekam ich die Anrwort, die Behindertenverbände hätten diese laute Gestaltung gefordert. Alle Mitreisenden beschreiben die Durchsagen und das laute Gepiepse der Türen auch als nervig, aber ist halt so. Die Lautstärke ist so hoch dass ich bei zugehaltenen Ohren die Durchsagen klar verstehe. Da ich selbst hörbehindert bin und nur auf einem Ohr höre, kann ich bildlich gesprochen nicht auf "Durchzug" schalten wie das normal Hörende können. Jetzt fahre ich nur noch mit Oropax in der S-Bahn, täglich 2x 35 Minuten.
Wer mag sich mit einsetzen für ein Veränderung dieser lärmigen Situation?

Rudika
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Hallo Rudika, hierbei handelt es sich um eine EU-Verordnung. Die Vorgabe der EU, die TSI PRM (Technische Spezifikation für Interoperabilität für „Persons with Reduced Mobility“), gilt für das gesamte europäische Eisenbahnnetz. Dort ist vorgeschrieben, welche Signale sowohl bei der Türfreigabe als auch bei der Einleitung des Türschließprozesses erfolgen müssen. Beide Signale müssen sich akustisch voneinander unterscheiden, zudem ist eine Bandbreite vorgegeben, innerhalb derer sich die Lautstärke der Warnsignale bewegen muss. Viele Grüße /an