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Gruppenreise

Wenn ich ein "Sparpreis Gruppe Online-Ticket" für z.B. 12 Personen buche und es fallen 2 Teilnehmer aus, ist das Ticket für die restlichen 10 Teilnehmer noch immer gültig. Soweit so gut.

Wie ist jedoch das Verfahren, wenn sich unter den ausfallenden Teilnehmer auch der Gruppenleiter, der das Ticket auf seinen Namen gebucht hat, befindet ? Eine "Umschreibung" des Tickets ist nicht möglich, eine Stornierung nur bis 7 Tage vor Fahrtantritt.

Sollte sich die Verhinderung des Ticketkäufers erst am Vortag herausstellen würde das nach meinem aktuellen Kenntnisstand bedeuten : Der gezahlte Preis des Gruppentickets verfällt und die Teilnehmer müssten am Reisetag ein neues Gruppenticket (sofern für den Zug noch verfügbar) oder separate Tickets kaufen.

Konkretes Beispiel : gebuchte Gruppenreise 12 Personen von Mainz nach Köln am 12.11. , IC 2310. Aktueller Preis 108 Euro (als unschlagbare 9 Euro p.P.). Bei Ausfall des "Reisleiters" wird der "Gruppentagespreis" wahrscheinlich EUR 348,00 (also 29 Euro p.P.) betragen - und somit wären von jedem Reisenden für Hin- und Rückfahrt 58 Euro zusätzlich (also insgesamt 76 Euro) zu bezahlen - was dann widerrum fast dem Flexpreis (von 80 Euro) entsprechen würde; und jeder Teilnehmer mit BC die Fahrt als Flexpreis sogar billiger hätte buchen können.

Ist dem wirklich so oder gibt es in solchen Fällen eine Ausnahmeregelung (z.B. Umschreiben des Tickets am Tag der Fahrt im Reisezentrum bei Vorlage des Identifikationsnachweises) ?

Ohne eine Alternativregelung macht es meines Erachtens keinen Sinn, ein Gruppenticket zu buchen - denn wenn jemand einen Ausflug für eine "Dorfgemeinschaft" oder Verein organisiert und dieser Gemeinschaft am Tag des Events eine Preiserhöhung um 300% mitteilt, darf diese Erhöhung dann entweder aus "eigener Tasche" zahlen oder muss gar aus dem Ort wegziehen (in manchen Ortschaften wird er (oder sie) wahrscheinlich noch auf dem Bahnsteig verprügelt werden).

Volker
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Hallo Volker, bei online gebuchten Tickets liegen Sie mit Ihrer Vermutung richtig. Da die Buchung anhand der ID des Buchenden bzw. der hinterlegten Person identifiziert wird, können die Tickets nicht genutzt werden, wenn diese Person kurzfristig ausfällt. In dem Fall ist dann nur eine Stornierung und ggf. eine Neubuchung möglich.
Anders verhält es sich, wenn die Fahrkarten per Telefon oder in einer DB Verkaufsstelle gebucht werden. In dem Fall sind die Tickets nicht personalisiert und müssen demnach auch nicht identifiziert werden. Freundliche Grüße /ki

Volker
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Danke für den Tipp.

Da lohnt sich der Gang zur Verkaufsstelle. Somit kann man Ärger im Vorfeld vermeiden.