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Warum kann ich mit dem Lidl-Ticket, am 10.10.16, nicht von Erfurt nach Wolgast fahren?

Ich wollte Heute mein Ticket Online einlösen, welches ich bei Lidl erworben habe.
Leider steht bei der Buchung immer "Lidl-Ticket nicht möglich", dabei sollte man doch durch ganz Deutschland reisen können.

mfg Svenson

Antworten

Hallo Svenson, ich habe mir die Strecke gerade einmal angeschaut. Die UBB können Sie mit diesem Ticket nicht nutzen. Sie können bis Züssow buchen und dann das Ticket für die UBB vor Ort oder im Zug kaufen. /ar

laut telefonischer Auskunft der Usedomer Bäderbahn (ubb) sind sie eigentlich in der LIDL Ticket Aktion mit involviert, es gäbe allerdings Systemprobleme und die ubb-Züge seien nicht zubuchbar momentan.

Die Bahn-Hotline sagt mir, dass die ubb nicht mit dabei wäre. Nur wo kann man die als Verbraucher nachlesen? Bei frühreren LIDL Tickets war die Fahrt nach Usedom immer problemlos möglich.

Kann uns jemand aufkären? Wo findet der Verbraucher das "kleingedruckte" zum LIDL Ticket?

ja klar,, steht es da.....

trotzdem ist es für den Verbraucher sehr undurchsichtig. Ich weiss z.B. nicht welche Bahn eine nicht bundeseigene Bahn ist usw. Früher konnte ich problemlos mit dem LIDL Ticket nach Usedom fahren. Ja und sogar die ubb gibt mir telefonisch die Auskunft, dass dies bei dem jetzigen LIDL Ticket auch der Fall sei (wenn man die 5 EUR im Buchungsvorgang zahlt)

Für den Nicht-Bahnkenner alles sehr verwirrend und irritierend.Mir fehlt da eine Liste welche "nicht bundeseigenen Bahnen" bei der Aktion ausgeschlossen sind. Auf den Lokomotiven der ubb prangt vorne gross das DB Logo drauf. Als nichtsahnender Laie geh ich davon aus , dass dieses Netz dann auch zum Netz der DB gehört und somit auch in die LIDL Aktion mit dazugehört.

schleierhaft ist es ja auch schon deswegen, dass die Mitarbeiter der ubb mir telefonisch die Antwort geben, dass sie bei der Aktion mit im Boot sind......

Trotzdem klappt die Buchung nicht. Es sei ein Fehler im System.
Bahn-Hotline sagt ubb sei nicht dabei......
Verwirrend

Hallo ricardo,

ich habe nun eine Rückmeldung erhalten. Die UBB ist definitiv nicht dabei. Hier ist eine Übersicht des Anstoßverkehrs, bei denen das LIDL-Ticket nicht anerkannt wird. /fi

OK. Danke für die Antwort......

Für mich als Verbraucher ist das allerdings alles eine sehr undurchsichtige Sache. Wenn die Bahn schon Karten bei LIDL verkauft, sollte man diese Liste auch gleich bei den FAQ einsehen können und nicht erst wenn man vergeblich versucht eine Bahnfahrt mit dem LIDL Ticket zu buchen.

Zumal ich ja auch regulär eine Fahrkarte buchen kann nach USEDOM über das Buchungssytem der Bahn.

Sehr kompliziert und meiner Meinung nach verbraucherunfreundlich.

Leo
Leo

Leo

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Mein Auto fährt auch ganz problemlos über alle PPP/ÖPP-Streckenabschnitte.
Man muss bei der Bahn (=DB-Fernverkehr, DB-Nahverkehr UND NE!!!) immer mehr stückeln - hat dann aber keine Fahrgastrechte mehr - noch nicht mal die Zugbundung wird aufgehoben....
Bald ist die Bahn sogar mit Bahncard50 wesentlich teurer als die reinen Auto-Betriebskosten...

ganzeinfachich
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ganzeinfachich

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Laut der Übersicht -ist aber die UBB eine bundeseigene Bahn? Warum geht es dann nicht?

und ist echt nicht gut beschrieben - weil bei Otto Normalverbraucher ist Nahverkerht eben die Zubibingern udn nicht REgeion und s0

Hapeschneider
Hapeschneider

Hapeschneider

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Ich hatte heute dasselbe Problem und bin genauso überrascht über die "Fahrgastunfreundlichkeit"- also habe ich bei der UBB angerufen. Dort wird mir ganz klar gesagt: "... oh je, da haben die bei der Bahn wohl die UBB vergessen mit zu integrieren..." Da fehlen mir nicht nur die Worte sondern auch die 48,00 € , die ich für uns zwei von Züssow nach Heringsdorf und retour berappen muss. Liebe Bahn: das sind 50 % des Sonderpreises nochmals oben drauf. Sowas finde ich einfach nicht fair!

Elmaran
Elmaran

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Bezüglich Usedumer Bäderbahn gab es übrigens auch in vergangenen Jahren schon immer einschränkungen bei diversen Angeboten der Bahn, und nur weil Tochterfirma muß das noch nicht mal ein DB Tarif an sich bei denen bedeuten. wenn sie z. B. selbstständig aktiv sein sollte..

+ @Leo

Nun übertreib mal nicht, die reinen Betriebskosten eines VW Golf in der je KM günstigsten Ausführung liegt bei 52 Cent den KM bei 18000 KM Jahresfahrleistung ... ein ICE Fahrt Hannover - Salzbug kommt gar bei OHNE Rabatt nur auf 18,5 Cent den Kilometer, Nahverkehr liegt meist bei 18 Cent / KM das kann jeder überprüfen. Und unter 40 Cent je KM Effektikosten gibt es längst keinen PKW mehr, alles andere dazu ist nur eine Milchmädchenrechung die möglichst nur auf Kraftstoffpreise basiert.
Folglich, erst wenn ein PKW eine wirklich absolute Notwendigkeit darstellt, wird solch eine Rechnung zu relativieren sein. Und übrigens gibt es sogar ein Pedelek das gar nicht mal so teuer, deren Akku bei 800,- im Jahr jedoch nach etwa 10 Monaten verbraucht und jenes Fahrrad z. B. mit 42 Cent den Kilometer bei tägl. Fahrt zur Arbeit Entfernung 35 KM berechnet wurde.

Und rechnen wir tatsächliche Kosten die ein harmloser Golf inkl. Umweltschäden und sonstige in der Gesellschaft verursachen schon vor etwa 5 Jahren bei sage und schreibe
2,42 € den KM. den sich Autofahrer im Grunde unverschämter weise durch NICHT daran beteiligte Dritte mit an die 80% belasten lassen.
Letztere Berechnung habe ich da noch von einem TU Studenten von vor etwa 5 Jahren in Erinnerung.

Leo
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REIN VARIABLE Autokosten liegen mittlerweile unter den Bahn-Fahrpreisen mit Bahncard50-Ermäßigung. - OK, ich hab mich wohl falsch ausgedrückt: Ich meinte die rein VARIABLEN Kosten, da nur dann entstehen, wenn ich das Auto auch nutze. Abschreibung=Kaufpreis auf Nutzungszeit (bei mir z.Z. 11,5 Jahre, aber grüne Plakette!), Versicherung, Steuer fallen in voller Höhe auch bei Nicht-Nutzung an, bei nicht allzu starker Nutzung sind auch die Kosten für Reifen, Öl, Werkstatt usw. ebenfalls zum größten teil Fixkosten: Reifen sind nach 5 Jahren Stehen kaputt, Inspektion ist eh einmal pro Jahr (oder für Vielfahrer alle 30000km) fällig, nach 5 Jahren braucht man eine Batterie, die bei überwiegendem Langstreckenverkehr eh länger hält…
Wer auf dem Land wohnt, braucht eh ein Auto, die große und sehr teure Hürde der Anschaffung hat er eh hinter sich. Im Gegensatz zum Großstadtbewohner NOCH ohne Auto (der mit Sonderangeboten überhäuft wird) ist die Schwelle zum Auto- statt Bahnfahren viel kleiner: Er muß statt mit dem Auto zum Bahnhof nur in Richtung Autobahn fahren. Bei REIN VARIABLEN Autokosten unter dem Bahn-Fahrpreis ist die Entscheidung da oft sehr einfach…

Elmaran
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Na Du bist aber rechnerisch lustig, wichtige Posten wegzulassen ..., wie wäre es z. B. mit Rücklagekosten für harmlosen VW Golf derzeit 25000,- neu in 10 Jahren sicher min. 35000,- macht dann nach Adam Ries etwa 292,- Rücklage je Monat auf 10 Jahre verteilt aus.

Auch das PKW gegenüber BC50 günstiger in Kosten sein soll ist eher eine Michmädchenrechnung, meuine angegebenen 18,5 Cent KM für ICE/RJ Hannover - Salzburg beliefen sich noch ohne BC50 .. mit BC50 fallen die sogar auf 9,25 Cent herab. Mit einem harmlosen Mittelasse PKW benötigte ich aus rinnerung heraus bei Kraftstoffpreis von 1,45 Liter immerhin 220,- Euro für Kraftstoff, allein für Abnutzung berechnet manches Autohaus bei Ankauf in Mehrkilometern so 20 Cent den KM .. voila auf der Basis bei 310,- Euro Kosten in Abnutzung.. für nur Hannover - Salzburg - Hannover in locker nur 12-15 Stund Nutzung möglich.

Also so effektiv wie möglich zu rechnen kann nie schaden, wie ich noch Auto hatte hatte ich es zwar .. konnte im Grunde kaum damit fahren da die Fixkosten viel zu hoch, nun zahl ich qasi längst nur noch KFZ Steuer in Form von BahnCard 50 Jahresgebühr und kann mich so dann sogar fortbewegen.

Aja und meine eigene Berechnung müßte ich im Grunde noch zu niederem relatvieren denn bisherige 4000 BahnBonus Punkte im Jahr sind ja in Form von Freifahrten ja auch mit einzurechnen, und an und ab wenn bei mir auch selten Sparpreise ebenso berücksichtigen.

Wir haben uns noch einmal beim Fachbereich erkundigt und dieser teilte uns ganz klar mit, dass das Ticket weder systemisch noch tariflich bei der UBB gültig ist. Da haben die UBB Mitarbeiter leider eine Fehlinformation herausgegeben. /ni

Nochmal.....
es ist sehr ärgerlich wenn man sich wo auch immer eine Fahrkarte kauft und es ausdrücklich beschrieben ist dass eine Weiterfahrt im Nahverkehr für 5 Eur möglich ist.... man aber dann feststellt dass es ja da was kleingedrucktes gibt. Bei dem Kleingrdruckten sich aber noch nicht mal die Experten hier auskennen. Diese müssen auch bein Fachbereich nachfragen. wie soll der Kunde das wissen? Habe auch bei der Hotline der Bahn nachgefragt. Auch dort musste man nach 30 min Wartezeit erst mal mit dem Fachbereich Rücksprache gehalten werden um die Antwort zu bekommen dass die ubb nicht mit im boot sitzt.

Meiner Meinung nach eine Täuschung am Kunden. Und für mich die Frage das nächste mal bei solchen Aktiinen nicht mehr mitzumachen.

Ich habe gelernt. Wo Bahn drauf steht (auf den Loks der ubb) steckt noch lange nicht Bahn drin.

Hallo ricardo,

unsere 1. Antwort war doch, dass das Ticket nicht in der UBB gültig ist. Erst als die Mitarbeiter der UBB sagten, dass es in ihren Zügen doch gilt, haben wir uns beim Fachbereich informiert, ob uns eventuell eine falsche Information vorliegt. Dies war jedoch nicht der Fall und unsere 1. Antwort war korrekt. /ni

bleibe trotzdem dabei und scheinbar bin ich nicht der einzigste wie man hier sieht: die ganze Angelegenheit war was z.b. die ubb betrifft nicht eindeutig geklärt für den Verbraucher. was würden sie sagen wenn sie sich ein sky abo zulegen und dann im nachhinein erfahren dass sie die spiele von Schalke 04 nicht anschauen können?. habe mal den verbraucherschutz konraktiert und der Herringsdorf Urlauber bzw alle anderen die mit dem lidl ticket beim buchen des nahverkehrzuges innerhalb Deutschlands auch problene haben sollten dies bitte auch tun. Den Hinweis das die Buchung in nicht allen Nahverkehrszügen möglich ist hätte man für den Verbraucher wenigstens in den FAQ deutlich machen müssen. Und nicht nur in irgendeinem Fachxhinesich wie NE Zügen. Was oder wer sind NE Züge? Noch nicht mal auf bahn.de kann man sich darüber informieren. Dazu muss man sich auf einer externen Seite über ein unübersichtliches PDF über "Anstosszüge" (????????) schlau machen. Wenn ich. mir nochmal ein Zugticket kaufen sollte nehme ich wohl am besten meinen Rechtsanwalt mit der mich dann hoffentlich über jegliche Kleinstaaterei im Bahnjungle aufklären kann.

Leo
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@Elmaran:

Also mal ganz einfach:
1. Fixkosten beim Auto sind die, die auch dann entstehen, wenn ich mein Auto stehen lasse und mit der Bahn fahre: Anschaffung/Abschreibung/Rücklage für Neuanschaffung, Steuer, Versicherung,…
2. Variable Kosten entstehen ZUSÄTZLICH noch, wenn ich das Auto auch fahre: Benzin, Öl (sofern Nachfüllen vor dem nächsten Ölwechsel nötig), Werkstattbesuche ZUSÄTZLICH zur einmal im Jahr fälligen Inspektion, Reifenabrieb (falls sie bei Wenignutzung nicht eh nach 5 Jahren gewechselt werden müssen),…
3. Gesamtkosten sind alle Kosten x € pro Jahr + y € pro km. Wenn man die in z € pro km umrechnet, muss man natürlich zur Umrechnung der Fixkosten die pro Jahr gefahreren km berücksichtigen. Je teurer das Auto ist, je kürzer man es fährt bis zur Neu-Anschaffung und je weniger km pro Jahr man fährt, desto größer wir natürlich der Fixkostenanteil, der beim Auto den allergrößten Teil ausmacht; und genau den kann ich eben nicht sparen, wenn ich mein Auto stehen lasse und die Bahn nutze.

Auf langen Strecken sind Flexpreise der DB indiskutabel teuer – auch wenn sie beim Maximalfahrpreis gedeckelt werden, so dass sich in Extremfällen wie z.B. auch Berchtesgaden – Westerland durchaus geringere Kosten pro km als üblich ergeben können. Sparpreise sind hier zwar attraktiv, aber am Zielort bin ich nicht mobil…
Und was ist denn mit den Bahncard-Fixkosten? Gerade bei der Bahncard50 fallen die bei Leuten, die in Verkehrsverbünden (oder Ländern die nur 25% auf den z.B. SH-Tarif gewähren) wohnen nicht zu vernachlässigen. Meine Bahncard50 war trotz ermäßigten Preises daher leider ein Fehlkauf..