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Zukünftige Identifikation bei Online Ticket: Warum nicht Führerschein?

Die DB möchte in Zukunft die Identifikation "vereinfachen" bei Online Tickets im Zug. Nur noch mit Namen. Das bedeutete, dass neben Bahncard auch ein Ausweis nötig wäre. Leider sieht die DB nicht, dass es auch Nationalitäten gibt in denen keine Personalausweise ausgegeben werden (z.b UK). Das würde bedeuten, dass ich in diesem Fall immer den unpraktischen Reisepass mitschleppen müsste und sonst nie spontan ein Online Ticket buchen könnte.
Mir ist nicht klar, warum die DB den Führerschein nicht akzeptieren kann als Identifikation. Immerhin muss man zur Ausstellung des FS einen staatlichen Ausweis vorlegen.
Bei Polizeikontrollen ist das im Normalfall auch nie ein Problem.

Warum macht die DB jetzt ein Problem daraus?

Ich freue mich schon auf die Diskussionen mit den Zubs...

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Hallo Cb23, ich habe jetzt eine Rückmeldung erhalten. Gerne hätten wir auch den Führerschein in die Reihe der zugelassenen Dokumente aufgenommen.
Allerdings werden Führerscheine erst seit 2013 als Dokumente mit zeitlich begrenzter Gültigkeit (aktuell 15 Jahre ausgegeben). Viele Bundesbürger haben somit noch einen rosa oder gar grauen Lappen mit einem mitunter sehr alten Foto. Solange diese im Umlauf sind, werden wir auf den Führerschein als zugelassenes Dokument verzichten müssen, um die Prüfung des Lichtbilds zu ermöglichen. Die Bundesregierung hat im Juli angekündigt, dass der Austausch der Führerscheine beschleunigt werden soll, aber bis 2033 dauern wird. /ar

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Bernhard83
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Nur als Idee: Ausweise sind höchstens 10 Jahre alt, Führerscheine können 40 Jahre oder älter sein (mein Vater hat noch den grauen). Die Person auf dem Foto zu identifizieren dürfte schwierig sein...

@Bernhard83:
Auf "Inside Bahn" heißt es, dass neben Personalausweis und Reisepass auch die BahnCard (auf der sich ja überhaupt kein Foto befindet) anerkannt wird. Insofern kann ein möglicherweise veraltetes Foto auf dem Führerschein kein Argument sein.
Da es sich beim Führerschein um ein amtliches Dokument handelt, kann ich mich der Frage von Cb23 nur anschließen.

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Hallo Cb23, Ihre Frage ist natürlich berechtigt. Aktuell kann ich Ihnen aber leider noch keine Antwort darauf geben. Wir recherchieren und ich melde mich wieder. /ar

Bernhard83
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@Brody: Die BC (ohne Foto) gilt auch bisher nur in Verbindung mit einem Lichtbildausweis. Es wird halt kaum praktiziert dass man den Ausweis vorzeigen muss, aber in den Bedingungen steht es und ab und zu (ging mir neulich so) verlangt es der Zugbegleiter auch.

@Bernhard83:
Es geht hier ja nicht darum, wie es bisher ist, sondern was ab dem 1. Okt. gelten soll.
Unter https://inside.bahn.de/einfach-buchen-onlinetickets/?dbka...
kannst du nachlesen, was ich oben geschrieben habe.
Im Absatz "Immer dabei: ..." steht: "Auch die BahnCard wird anerkannt" - ohne einen Hinweis darauf, dass man in dem Fall auch noch einen Ausweis vorzeigen müsse.
Müsste man ab 1. Okt. bei Verwendung der BC als ID-Karte sowieso zusätzlich einen Ausweis vorzeigen, dann könnte man sie auch gleich als ID-Karte weglassen und sich auf den Ausweis beschränken. Sonst wäre es ja doppelt gemoppelt und würde überhaupt nicht einfacher, wie es ja angekündigt wurde.
Allerdings kann man nicht ausschließen, dass die Angaben im Artikel von Inside Bahn nicht ganz korrekt sind. Vielleicht soll sich das z.B. nur auf die BC 100 beziehen, die ja mit einem Passfoto versehen ist. Wer weiß. Man müsste einfach mal abwarten, was die AGBs hergeben, die sicherlich entsprechend geändert werden.

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Hallo Brody, die physikalische BahnCard ist als Identifizierungsmedium gültig. Laut Beförderungsbedingungen gilt sie nur zusammen mit einem Lichtbildausweis, der in Einzelfällen vorgezeigt werden muss.
Die BahnCard als Handy-Ticket als digitales Medium muss ebenfalls durch das Vorzeigen eines Lichtbildausweises legitimiert werden. (Die BahnCard enthält wie alle Online-Tickets/Handy-Tickets ebenfalls zukünftig keine eingetragene ID mehr, das gilt auch für die vorläufige BahnCard). Hoffe, bringt ein wenig Licht ins Dunkle. /ar

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Hallo Cb23, ich habe jetzt eine Rückmeldung erhalten. Gerne hätten wir auch den Führerschein in die Reihe der zugelassenen Dokumente aufgenommen.
Allerdings werden Führerscheine erst seit 2013 als Dokumente mit zeitlich begrenzter Gültigkeit (aktuell 15 Jahre ausgegeben). Viele Bundesbürger haben somit noch einen rosa oder gar grauen Lappen mit einem mitunter sehr alten Foto. Solange diese im Umlauf sind, werden wir auf den Führerschein als zugelassenes Dokument verzichten müssen, um die Prüfung des Lichtbilds zu ermöglichen. Die Bundesregierung hat im Juli angekündigt, dass der Austausch der Führerscheine beschleunigt werden soll, aber bis 2033 dauern wird. /ar