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Wie unterwegs ein Ticket kaufen wenn mittellos gestrandet ?

Diese Frage beschäftigt mich schon länger, und konnte mir selbst von Zugbegleitern und anderen DB Angestelten bisher nur mit Achsel zucken beantwortet werden.
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Ich meine jetzt Fälle wenn z. B. ein Reisender quasi unverschuldet mittellos geworden ist und somit irgendwie wo auch immer gestrandet ist ... Ticket verloren, Geldbörse gestohlen wurde, und auch sonstig irgendwie kein Geld mehr für die Rückfahrt zur Verfügung hat, sich durch Dritte nicht abholen lassen kann, und auch sonstige Möglichkeiten durch Dritte nicht gegeben sind und ja irgendwie zumindest wieder Heim kommen muß ... wo und an wem kann sich ein gestandeter Reisender dann wenden ?
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Mir würde dazu zwar auch Polizei einfallen, insbesondere bei bestohlen worden zu sein ... so auch sonstig bevor einfach notgedrungen ohne Ticket usw. weiter .. sofern eine Polizeistation in der Nähe wäre.
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Daher hier mal nur die Situation solch eines gestrandeten in einem Bahnhof ... was kann er tun ? Was gibt es dann für Möglichkeiten ?

Elmaran
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Antworten

Guten Morgen, zumindest in großen Bahnhöfen gibt es die Bahnhofsmission, bei der man telefonieren darf, u.a mit dem Reiseservice, bei dem man ein neues Ticket buchen kann, das wiederum am Automaten hinterlegt wird. Alternativ könnte man auch Familie oder Freunde anrufen, die das für jemanden erledigen können. Zur Not borgt man sich ein Handy oder Kleingeld für ein öffentliches Telefon oder ruft von der Wache aus an.

Elmaran
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Guten Morgen Blender28,

gut, Bahnhofsmission ist ein erster Ansatz sein Problem zu schildern, dennoch haben viele Bahnhöfe so eine gar nicht ... von vielen Stationen one jegliches Personal ganz zu schweigen, nur hast Du übersehen das ich ALLE Möglichkeiten durch Dritte dabei ausgeschlossen habe ... womit ich gerade die Möglichkeit jemanden anrufen zu können .. der z. B. abholen könnte, oder irgendwie Geld zukommen lassen könnte (sofern das telegrafisch oder so überhaupt noch geht...) bedenke es gibt viele die da ganz sonst so allein auch Hause, oder ein Dritter wenn vorhandenwäre selber nicht das Geld hätte um es zu veranlassen.
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Ich meinte jetzt quasi solche Notsituationen wo dann gänzlich unbekannte Dritte temporär einspringen müßten. Sozusagen Personalien werden aufgenommen ... und der Reisende verpflichtet sich per Unterschrift ein Ticket so schnell als ihm möglich auf eine Bankverbindung z. B. innert 5 Tagen gezahlt zu haben, oder z. B. einem Reisezentrum oder wie und wo auch immer ausgeglichen zu haben.

Benutzerin
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Bahnhofsmission ist eine gute Anlaufstation bei diesem Problem. Wie Blender28 schreibt, darf man dort telefonieren oder das Internet benutzen, und die Mitarbeitenden sind auch meistens kreativ bei der Problemlösung behilflich.
Manchmal ist es möglich, eine Weiterreise mit anderen Reisenden, die z.B. ein SchönerTag Ticket besitzen, zu organisieren.
Wenn der in Not geratene Reisende noch einen gültigen Ausweis bzw. die Diebstahlmeldung der Polizei vorweisen kann, lässt sich meistens arrangieren, dass er/sie vom Zugbegleiter auf Rechnung mitgenommen wird (das sind dann allerdings die Flexpreise).
Die Standorte und Öffnungszeiten der Bahnhofsmissionen finden Sie hier: http://www.bahnhofsmission.de

Elmaran
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Danke Benutzerin,

deine Antwort enthielt schon sinvoll konkreteres, mit Flexpreis und erst mal Rabattverlust falls BahnCard auch mit weg gegeben sein wird ist mir so schon klar, im Falle Diebstahl ohnehin wenn möglich zur Polizei welche wenn Ausweis oft auch in Geldbörse mit weg ohnehin auch am ehesten auf die Ferne so glaubhaft wie möglich eine Identität der Person nachvollziehen kann. - Wenn es z. B. Jemand im Ausland passierte, würde solch ein Vorgang ja über die Botschaft geregelt. Na zumindest eine sicher verstaute Geldbörse würde mir ja ohnehin schon helfen, und so wäre es mir selbst ohnehin kein Problem notfalls mit BahnCard oder im Ausland via Kreditkarte aus den Automaten notwendigen Ersatz zu holen.
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Mich interessierte es vorrangig ob es da seitens der DB offizielle Regelungen zu gibt, bezüglich Personen denen eingangs geschildertes auch tatsächlich passiert, was ja wahrscheinlich eher selten vorkommt.

DB
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Team

Hallo Elmaran, zuvor ist zu klären, aus welchem Grund man irgendwo strandet und folglich mittellos ist. Hierbei besitzt man bereits eine Fahrkarte und falls diese zusammen mit den persönlichen Dokumenten gestohlen worden ist, ist der erste Gang zur Polizei sehr empfehlenswert. So erfolgt auch eine Verlustmeldung bei der Polizei, damit die wichtigen Dokumente als vermisst gemeldet werden.
Wenn aus mehreren Gründe keine Verwandtschaft, Freunde etc. zu erreichen sind, bleibt auch hier die Polizei für Sie der erste Ansprechpartner, da Sie nicht so einfach von A nach B mit der Bahn/Bus/Flugzeug fahren dürfen, denn kostenlos wird dies nicht geschehen und für eine Fahrpreisnacherhebung ist eine Personenfeststellung durch die Polizei nötig, da Ihre gemachten Angaben auch verifiziert werden müssen, dass es sich tatsächlich um Sie handelt. Ich hoffe, dass dieser Fall nie eintreten wird. /ch

Elmaran
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Danke, somit wäre diese Frage auch so offiziellwie möglich geklärt.