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Aus welchen Gründen darf ein Lokführer Fahrgäste nicht mitnehmen?

Süderbrarup:Ein Lokführer verwehrte uns um 20:29Uhr den Einlass in die Bahn.Zuvor hatten wir in aller Hast den Bahnsteig gewechselt, weil es hier in Süderbrarup keine Anzeige gab, die uns anzeigte, dass wir auf dem falschen Bahnsteig warteten. Der Lokführer hat deswegen in meinen Augen völlig überreagiert.Zumal zwar eine kleine Fußgängerschranke geschlossen war, die Situation aber völlig überschaubar und ungefährlich war.Des Weiteren hat der Mensch sich völlig im Ton vergriffen, uns angeschrien und beschimpft, so dass wir uns zusätzlich noch überlegen ihn anzuzeigen. Wie können wir den Namen des Herrn und Entschädigung bekommen?

naniloa
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Guten Morgen naniloa, eine Entschädigung werden Sie sicher nicht erhalten, da Sie, wie ds1603 richtig bemerkte, nicht ganz unschuldig sind. Selbstverständlich steht es Ihnen frei sich zu beschweren, einen Namen benötigen Sie dafür jedoch nicht. Bedenken Sie aber auch, dass Sie den Lokführer sicher einen riesen Schreck einjagten, als Sie plötzlich und unerwartet im letzten Licht des Tages vor Ihm auftauchten. Daß dieser darüber nicht erfreut war, ist verständlich. Viele haben solchen Leichtsinn mit ihrem Leben bezahlt.

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Elmaran
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Es mag durchaus sein das der Lokführer überreagierte, doch einen Grund werdet Ihr ihm dafür dennoch vorgelegt haben. Zum Beispiel wenn Ihr eine geschlossene Fußgängerschranke einfach mal so unerlaubter weise überquert, es hat schon seinen Grund warum sie geschlossen war. Klar ist dann ein grosses Gebrülle von ihm wahrlich nicht nett, doch wer weiß schon was solch ein Lokführer schon Zeit seiner Tätigkeit erlebt ? - Möglicher weise gehört er zu denen die schon einmal einen Menschen zu Tode haben fahren müssen nur weil sie meinten Schranken seien zum umgehen da oder so ! - Ihr löst bei solch einem dann möglicher weise schon schnell mal ein gewisses Trauma aus, was sogar wenn es ganz schlimmt kommt gar zu reaktiver psychische Krankheit bis hin zu einer Berufsunfähigkeit führen kann.
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Also bitteschön, nicht gleich schimpfen und mit Anzeige drohen, selbst wenn er aus einer Überreaktion heraus selber fehlgehandelt haben sollte. Aus gewisser Sicht mag dann sein handeln dennoch verständlich dennoch nachvollziehbar sein. - Denn im selben Atemzuge hier empfinde ich Dich lieber Fragesteller sich hier ebenso im Ton vergreifendm da Du hier nur an Dich als vermeintliches Opfer darstellst, ohne zuvor mal wirklich zu hinterfragen was den Lokführer möglicher weise geritten haben mag, und er möglicher weise so dennoch als Schutzengel agierte.
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Im übrigen gibt es zum Beipiel im Metronom Zügen grundsätzlich Alkoholverbot, und auch schon zuviel alkoholisierte Fußballfans an einem Abend im letzten Frühjahr ließ diesen gemäß deren Beförderungsbedingungen veranlassen der Pflicht zur Beförderung zum Trotz erst gar nicht fahren lassen .. ja sogar Fahrgäste normaler Art wurden so mit ausgeperrt und alles was an Taxi zur Verfügung stand, ward dann in der Nacht bis zu 120 Kilometer für bis zu 300,- Euro für solche durch Dritte geschädigte unterwegs ! - Wer hat denn z. B. da überreagiert ? Der Lokführer ? Zugbegleiter ? oder schlichtweg nur die Beförderungsbedingungen und Anweisungen der Metronom Verwaltung die nach Vorgfall einer völligen Zerstörung zweier Metronomwagen bei Hamburg durch Fußballrowdys viele 100tausend Sachschäden angerichtet haben .. nur weil sie ein Verbot mißachteten .. ???
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Aja und selbst die Deutsche Bahn hat ähliches im Programm, z. B. jedes Frühjahr auzf den 2 RE Linienabschnitten Berlin - Havel Werder zuzüglich der S-Bahn Linie vom Flughafen Schönefeld dahin, in Form von generellem Verbotes der Mitnahme von Glasflschen .. die zwar im normal sinnige Gebrauch völlig harmlos sind, jedoch zum Beispiel an den 9 Tagen Baumblütenfest Werder/Havel auch gefährliche Waffen in Zügen sein können.
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Hat es da nicht einen Sinn das es gewisse Verbote gibt die gebnerell nicht überschritten werden sollten ? Dagegen ist z. B. ein Rauchverbot auf Bahnsteigen schon eher völlig pillepalle und lässt sich im Grunde nur im Sinne von Reinhaltung der Steige nachvollziehbar einsehen ...

ds1603
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Erwachsene Menschen, die geschlossene Schranken überqueren haben es meiner Meinung nicht anders verdient entsprechend zurechtgewiesen zu werden. Da gibt es kein freundlich mehr. Punkt! Meine Meinung! Der Name des Triebfahrzeugführers geht Sie grundsätzlich nichts an, es genügt sich mit den entsprechenden Informationen an den jeweiligen Betreiber der Linie zu wenden. Eine Entschädigung bekommen Sie nicht. Wieso auch? Sie haben sich die Mitfahrt durch eigenes Fehlerverhalten selbst verwehrt, diesen Ausschluss können Sie nicht auf jemand anderen projezieren. Streng genommen haben Sie noch eine Ordnungswidrigkeit begangen, die kostet Sie im Normalfall rund 25 Euro p.P.
P.S. In einem Bahnhof erhalten Sie nebenbei noch meist zusätzlich 2 Jahre Hausverbot.

Elmaran
Elmaran

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Na dann entleere ich hiermit diesen Beitrag !

Guten Morgen naniloa, eine Entschädigung werden Sie sicher nicht erhalten, da Sie, wie ds1603 richtig bemerkte, nicht ganz unschuldig sind. Selbstverständlich steht es Ihnen frei sich zu beschweren, einen Namen benötigen Sie dafür jedoch nicht. Bedenken Sie aber auch, dass Sie den Lokführer sicher einen riesen Schreck einjagten, als Sie plötzlich und unerwartet im letzten Licht des Tages vor Ihm auftauchten. Daß dieser darüber nicht erfreut war, ist verständlich. Viele haben solchen Leichtsinn mit ihrem Leben bezahlt.

@Elmaran: Beantworten Sie in dieser Community bitte nur die Fragen der Nutzer. Änderungswünsche und Verbesserungsvorschläge senden Sie am besten direkt an den Kundendialog unter http://www.bahn.de/kontakt. Dort werden die dann an die zuständigen Stellen weitergeleitet.