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Nutzungsbedingungen Nahverkehr Sparpreis?

Hallo, auf meinem Sparpreis-Ticket steht "IC 1234*NV" d.h. Zugbindung für den IC und anschließend NV ohne Zugbindung. Verstehe ich das richtig, dass ich den Nahverkehr auf der gebuchten Strecke auch vor Eintreffen des IC 1234 nutzen darf?

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Hallo Murrtalbahner,

die Antwort vom Fachbereich haben wir gerade erhalten.

Regelungen zur Gültigkeit einer Sparpreisfahrkarte sind im anwendbaren Tarif (BB Pers.) in den Nummern 3.3 und 3.3.3 getroffen. Die Nahverkehrsnutzung ist dabei nicht explizit erwähnt oder besonders eingeschränkt. Sie ist nicht mit Tag und Zeit auf der Fahrkarte vermerkt (keine Zugbindung im NV). Somit ist die einzige hierfür relevante tarifliche Regelung der eingetragene Geltungstag bis 10 Uhr des Folgetages.

--> Solange also die Fahrt im Nahverkehr innerhalb der Geltungsdauer der Sparpreisfahrkarte, also genau am eingetragenen Geltungstag bis maximal 10:00 Uhr des Folgetages, stattfindet, ist sie gültig. /tr

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Weitere Antworten

Hallo Murrtalbahner,

wenn Ihr Sparpreis einen NV Vorlauf hat (zu erkennen am NV* vor den zuggebundenen Zügen) dann dürfen Sie auch gerne frühere Züge nutzen. Sind Sie jedoch ab Bahnhof xyz auf einen gebuchten Fernverkehrszug festgelegt, so dürfen Sie keine parallel verkehrenden Nahverkehrszüge benutzen. Die Zugbindung ist im Normalfall einzuhalten.

Gruß, Tino!

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Hallo Tino, es geht nicht um den Nah erkehr vor der Zugbindung sondern um den Nahverkehr nach der Zugbindung. Wenn bsp. der IC um 12 Uhr in Hamburg ankommt und das Ticket eine Weiterfahrt im Nahverkehr aufweist, darf ich den Nahverkehr auch schon um 11 Uhr nutzen, weil es besteht ja keine Zugbindung?!

Hallo Murrtalbahner,

wie will man es denn schaffen einen Zug um 11 Uhr zu benutzen wenn man planmäßig erst um 12 Uhr ankommt? Ich gehe davon aus, dass Du den Fernverkehrsanteil quasi verfallen lassen möchtest. Gemäß Beförderungsbedingungen ist beim Spreispreis die Teilnutzung von ICE/IC/EC zwingend erforderlich. Es reicht also nicht wenn die Fahrt zwar auf dem Papier steht aber nicht durchgeführt wurde. Damit möchte man umgehen, dass sich Fahrgäste eine Zugbindung für eine kurze Zugfahrt im ICE/IC/EC kaufen, diese dann verfallen lassen und das Ticket als besonders günstigen Regionalfahrschein nutzen.

Gruß, Tino!

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Hallo Tino, ich weiß zwar nicht, was deine Frage mit der Beantwortung meiner Tariffrage zu tun hat, aber ich kann dich beruhigen, der NV-Nachlauf macht den geringsten Teil der Fahrkarte aus. Meine Pläne haben sich geändert und ich habe einige Stunden früher einen anderen Fernzug mit einem anderen Ticket genommen. Jetzt geht es nur darum, ob ich den NV-Nachlauf nutten kann oder ob ich nochmals ein NV-Ticket benötige. Vielleicht kann DB Bahn hier Licht ins Dunkel bringen?!

Elmaran
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Auszug aus den Beförderungsbedingungen Seite 10/11!

3.3 Sparpreise
Fahrkarten zum Sparpreis sind erhältlich, wenn zumindest eine Teilstrecke in Zügen der Produktklassen ICE oder IC/EC zurückgelegt wird. Sie berechtigen nur zu Fahrten in den Zügen und der Wagenklasse sowie an den Tagen und Zeiten, die in der Fahrkarte bezeichnet sind (Zugbindung).
.
So ich das hier im Kontext inkl. der einen oder anderen DB Mitarbeiter in der letzten Zeit hier verstehe,
dürfte da wohl eine angedachte Teilnutzung nicht zulässig sein, da ja mit dem Ticket KEINE Teilstrecke im benannten Fernzug durchgeführt wurde. Und bei Kontrolle bei einer Fahrt vor Ankunft des betreffenden Fernverkehrszuges könnte das dann schon auffallen.
.
Insofern hängt es dann eher von der Toleranz eines Zugbegleiters ab, der z. B. für sich erschaut, aha 2 Ticket für selbe vorherige Fahrt okay .. ich lass ihn dennoch damit durch ... usw.
.
Von dem was ich hier z. B. nun in letzter Zeit von der DB zu der Thematik gelesen habe weicht es ohnehin von Zugbegleitern mir gegenüber insbesondere auf der Realation München - Salzburg bon den Original Beförderungsbestimmungen ab ... den jene Zugbeleiter lehrten mich immer das ich seltsamer weise jedweden Nahverkehrszug statt Fernzug nutzen könnte .. Hautsache ich bliebe auf der Linie. Aja und so in fast identischer der Wortwahl wurde es mir sogar abweichend mir nun bekannten Beförderungsverbindungen von der DB gar mal am Telefon erklärt. - Und in Folge fuhr ich dann z. B. dann auch tatsächlich auch Abschnitt von Salzburg- München statt mit dem RJ mit RE zu früherer Zeit zweecks Unterbrechung zu Mittag in Prien und bisweilen auch anderen Ortens. Wobei zumindest die Grundbedingung von Teilstrecke in einem Fernverkehrszug ansonsten ja dennoch erhalten blieb .. dann eben nur auf München - Göttingen verkürzt.
.
Wenn sich zu dem Punkt hier dann in Folge die DB zu der Abweichung der Handlungsweise von Zugbegleiter so auch identiver telefonischer DB Auskunft äußern könnte .. ob da möglicher weise dennoch derartige Abweichung möglich ist oder sich äußern könnte ?

Hallo Murrtalbahner,

ich wollte hier niemandem eine Absicht unterstellen. Sollte es so rübergekommen sein tut es mir leid und ich entschuldige mich dafür. Dennoch ändert sich nichts an der Tatsache, dass das Ticket gültig ist weil eben das Teilstück im Fernverkehrszug NICHT zurückgelegt wurde. Besitzt der Fahrgast nun einen Sparpreis Zusatz ist er von der Zugbindung befreit und er kann fahren wie er möchte. Hat der Fahrgast sich jedoch ein neues Ticket bis zum nächsten Bahnhof gekauft an dem der Nachlauf für den Nahverkehr beginnt, so besteht maximal eine Akzeptanz auf Kulanzbasis.

Gruß, Tino!

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Hallo Murrtalbahner,

wie ich sehe, gab es hier schon einige Antworten. Da ich mir jedoch nicht sicher bin, erkundige ich mich erst einmal beim Fachbereich. Sobald ich eine Rückmeldung erhalte, melde ich mich wieder. /fi

Leo
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Zu dem Thema warte ich schon längere Zeit auf eine Antwort, hier im vorletzten Beitrag des Threads gefragt:
https://community.bahn.de/questions/950494-tarifliche-gleichstellung-muss-zwingend-direkte-reiseweg-genutz
Keine Angst, Tino, das ist mittlerweile für mich eher akademisch: Früher hab ich mir das im Winter tatsächlich gelegentlich angetan, in ca. 11h von südlich von München nach Berlin zu fahren und dabei nur zwischen München-Ost und München Hbf den IC zu nutzen, weil der normale Sparpreis zu teuer war… Im Sommer nahm ich bei zu teuren Sparpreisen dann aber doch eher das Auto – und im Winter neuerdings dann doch lieber den wesentlich bequemeren Fernbus – so wie morgen auch wieder nach Halle/Eisleben dank zum Buchungszeitpunkt Horror-Sparpreisen trotz zeitraubender Umleitung… (Ich hoffe doch jetzt zur beiderseitigen Zufriedenheit? Kleiner Trost: Die Postbuscard lohnte sich für mich überhaupt nicht, da es in der ersten Hälfte von 2016 doch unerwartet oft erstaunlich günstige Sparpreise gab und ich als Bahnfan zu akzeptablen Preisen natürlich lieber die Bahn nutze, IC-Bus oder BLB aus Protest daher bisher nicht!))

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Hallo Murrtalbahner,

die Antwort vom Fachbereich haben wir gerade erhalten.

Regelungen zur Gültigkeit einer Sparpreisfahrkarte sind im anwendbaren Tarif (BB Pers.) in den Nummern 3.3 und 3.3.3 getroffen. Die Nahverkehrsnutzung ist dabei nicht explizit erwähnt oder besonders eingeschränkt. Sie ist nicht mit Tag und Zeit auf der Fahrkarte vermerkt (keine Zugbindung im NV). Somit ist die einzige hierfür relevante tarifliche Regelung der eingetragene Geltungstag bis 10 Uhr des Folgetages.

--> Solange also die Fahrt im Nahverkehr innerhalb der Geltungsdauer der Sparpreisfahrkarte, also genau am eingetragenen Geltungstag bis maximal 10:00 Uhr des Folgetages, stattfindet, ist sie gültig. /tr

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Hallo DB Bahn, vielen Dank für die aufklärende Antwort!!