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Inkassoverfahren wegen überfälliger Forderung?

Ich habe die Rechnung und Mahnung für eine neue BahnCard leider nicht an meine derzeitige Adresse zugeschickt bekommen, und das trotz Nachsendeauftrag der Deutschen Post. Nun teilte mir mein Nachmieter mit, dass ein Brief eines Inkassounternehmens eingegangen sei und neben der Hauptforderung von 62€ noch weitere 62,07€ Gebühren anfallen. Besteht die Möglichkeit die Hauptforderung und Mahngebühren ausschließlich mit der Deutschen Bahn zu regeln oder sollte ich mich an meinen Anwalt wenden? Vielen Dank und liebe Grüße

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Blender28
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Hallo, ein Anwalt ist sicher nicht nötig. Wenden Sie sich an die unabhängige Schlichtungsstellen für den öffentlichen Personenverkehr unter http://www.soep-online.de Dort arbeiten u.A. Anwälte, die auf solche Fälle spezialisiert sind, und eine, für alle Seiten akzeptable, Lösung finden können.

Hallo sflachs,

Sie können selbstverständlich den Weg beschreiten, den Blender28 aufgezeigt hat.
Aber haben Sie sich schon beim Inkasso gemeldet und dort den Vorfall geschildert? Welche Antwort haben Sie von dort erhalten? /ma

Vielen Dank schon einmal für die Antworten. Das Inkassounternehmen bestand am Telefon auf die Zahlung der Gesamtforderung von 124,07€, es gab leider keine Einigung.

Inwiefern kann die Hauptforderung inkl. Mahngebühr und Zinsen in der Höhe von 64,67€ allein mit der DB Vertrieb GmbH abgewickelt werden? Die Bezahlung der Geschäftsgebühr und Auslagenpauschale für das Inkassounternehmen in Höhe von insg. 59,40€ lehne ich generell ab.

Das ist schade. Dann stellen Sie ruhig noch einmal einen schriftlichen Widerspruch beim Inkasso und bitten um Klärung mit der DB. Sollte sich hier ein Bahnverschulden ergeben, wird es mit Sicherheit eine einvernehmliche Lösung geben. /ma