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Warum so wenige Fernverkehrshalte in Worms?

Seit einigen Jahren besteht das Fernverkehrsangebot in Worms fast ausschließlich aus dem Zugpaar EC 114/115, einem Wochenendzugpaar Ruhrgebiet - Konstanz und einem morgendlichen ICE nach München. Der Rest der Fernzüge zwischen Mainz und Mannheim fährt ohne Halt durch. Einige der durchfahrenden Züge halten in den deutlich kleineren Städten Bingen, Andenach und Remagen. Als Fahrgast, fragt man sich, aus welchen Gründen ein Halt in Worms nicht realisiert wird und ob es in Zukunft Chancen auf einen besseren Fernverkehrsanschluss gibt. Insbesondere eine Verbindung morgens in Richtung Ruhrgebiet und am Abend zurück wären wünschenswert.

Emancesco
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Antworten

Hallo Emancesco,

Sie können ja mal ins folgende PDF schauen, sicher finden Sie darin bereits einige Antworten auf Ihre Frage. 

Eine solche Anbindung an den Fernverkehr muss sich auch rentieren und wenn die Nachfrage nicht so hoch ist, bleibt es bei einigen Verbindungen des Fernverkehrs und hauptsächlich Nahverkehr. /si

Update DB Bahn vom 13.10.2016: Die Verlinkung auf die .pdf-Datei wurde entfernt. /mi

Emancesco
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Dem PDF entnehme ich, dass man in Zukunft Verbindungen wieder aufnehmen möchte, die die Bahn in der Vergangenheit eingestellt hat, da diese sich nicht rentierten. Warum das in Zukunft anders sein soll, bleibt wohl ein Geheimnis der Bahn. Mit den für diese Linien geplanten Doppelstock IC hat man ja aktuell schon mehr als genug Probleme und kann Halte nicht mehr bedienen, da er zu langsam ist.
Die durch Worms fahrenden IC sollen wohl immerhin zu ICE aufgewertet werden, werden wohl aber weiterhin nicht halten.
Dass sich ein Halt rechnen muss, ist klar. Persönlich finde ich es jedoch gewagt zu sagen, dass sich ein Halt nicht rechnet, ohne es getestet zu haben.