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Wie storniere ich ein Ticket mit Zugbindung?

Ich hatte ein Online-Ticket mit Zugbindung, musste den Zug wechseln und habe dann während der Fahrt ein neues Ticket für 102 Euro gekauft. Jetzt hat die Bahn den für das zuggebundene Ticket bereits zurückerstatteten Betrag wieder bei mir abgebucht (und mir in der Begleitmail Betrugsabsicht unterstellt). Begründung: Ich hätte das Ticket ja im Zug vorgelegt. Ja, das ist richtig. Aber es wurde nicht akzeptiert und ich musste ein neues Ticket kaufen. Wie komme ich an mein Geld?

Antworten

Mussten sie den Zug wechseln da der eigentliche Zug ausgefallen ist, oder sie den Anschluss nicht geschafft hatten (Bahnverschulten)? Dann hätten sie überhaupt kein neues Ticket kaufen müssen.

Oder haben sie den Zug auf ihren Wunsch oder Verschulten gewechselt?
Dann ist eigentlich auch kein neues Ticket nötig, sondern nur die Aufhebung des Sparpreises:

Die kostenpflichtige Aufhebung der Zugbindung ist in den Beförderungsbedingungen unter 3.3.6 geregelt, wo es heißt: „Zu einer Fahrkarte zum Sparpreis kann am Geltungstag für die jeweilige Fahrt gegen Zahlung eines Entgelts in Höhe von 17,50 € pro Richtung sowie Zahlung des Differenzbetrages zu dem für die betreffende Verbindung geltenden Flexpreises (mit/ohne BahnCard 25-Rabatt) eine Zusatzkarte (Sparpreis-Zusatz) erworben werden. Die Zusatzkarte wird nur für die in der Sparpreis-Fahrkarte eingetragene Relation und Personenzahl ausgegeben. Sie gilt nur in Verbindung mit der ursprünglichen Fahrkarte und berechtigt unter Aufhebung der Zugbindung zur Fahrt auf den in der Sparpreis-Fahrkarte zugelassenen Wegen und in den angegebenen Produkt- und Wagenklassen. Für die Geltungsdauer der Zusatzkarte gelten die Nummern 3.3.3 (Sparpreis) und 2.5.3 entsprechend.“ (http://www.bahn.de/p/view/mdb/bahnintern/agb/gesamt2016/m...; S. 9)

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Hallo berro,

ich vermute, dass Ihnen nicht ein neues Ticket verkauft wurde, sondern ein Sparpreis-Zusatz. Bei diesem wird, wie SwenF ja schon schrieb, der Differenzbetrag zum Flexpreises (mit/ohne BahnCard 25-Rabatt) plus 17,50 Euro erhoben. Wenn Ihnen eine neue Fahrkarte verkauft worden wäre, hätte das Zugpersonal Ihr Ticket nicht entwertet. Aber es wurde entwertet und deshalb ist eine Erstattung ausgeschlossen. /ni

Hallo SwenF, ni.

Da ich nicht erkenne, wie man auf eine Antwort antworten kann, antworte ich jetzt auf meine eigene Frage.

Ich habe nicht den Differenzbetrag zum alten Ticket zahlen müssen, mir wurde für satte 102,50 Euro ein neues Ticket verkauft und gleichzeitig das alte Ticket mit Zugbindung entwertet. Ich habe eine Bahncard 50 First. Es kann sich also auf der Strecke Frankfurt - Berlin nicht um den Differenzbetrag gehandelt haben. Beide Tickets habe ich noch. Offenbar wusste der Schaffner nicht, was er tat.

Ärgerlich ist nicht nur, dass ich das alte - und trotz Entwertung nicht genutzte sondern ersetzte - Ticket nicht stornieren kann. Ärgerlich ist auch, dass mir die Bahn den Ausschluss vom Online-Verfahren ankündigt, wenn so was noch mal passiert. (Ich also so dumm bin, mich auf den Schaffner zu verlassen und ein zweites Ticket für ein und dieselbe Strecke zu kaufen.)

Der Kundenservice der Bahn hält den Fall mit der Antwort von ni für erledigt. ni unterstellt, dass der Schaffner das Ticket nur entwertet hätte, wenn er mir kein neues verkauft hätte. Wenn das so wäre, hätten wir aber gar kein Problem. Nun sind Schaffner aber nicht unfehlbar, sondern verkaufen offenbar auch mal ein neues Ticket, obwohl sie das alte entwerten. Beide Tickets habe ich noch.

Was kann ich jetzt machen? An den Vorstand schreiben?

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Guten Tag berro,

haben Sie sich schon an unseren Kundendialog gewandt? Wenn nicht, dann empfehle ich Ihnen diesen Schritt. Den Kundendialog erreichen Sie unter kundendialog@bahn.de. Bitte legen Sie auch gleich eine Kopie Ihrer Tickets bei. /ma