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Wie versprochen: Vollständige Erstattung Taxifahrt?

Hallo DB,

am 05.06. teilte ich mir aufgrund eines Zugausfalls ein Taxi von Kaiserslautern nach Mannheim mit drei weiteren Bahn-Kunden. Die letzte Anschlussverbindung in dieser Nacht wurde spontan gestrichen, nachdem ich meine Fahrt bereits angetreten hatte. Da alle Mitfahrer unterwegs aussteigen würden, nur ich nach Mannheim musste und die anderen nicht genug Bargeld mitführten, vereinbarten wir - in Absprache mit dem Bahnmitarbeiter vor Ort, der den ausgefallenen Zug begleitet hätte - , dass ich den Großteil der Fahrtkosten in Höhe von 100€ übernehmen würde - laut Mitarbeiter sei es kein Problem, auch den Betrag über 80€ hinaus erstattet zu bekommen, sofern ich den Fall entsprechend Schildere.

Nun sind zwei Monate vergangen und mir wurde immer noch nicht der volle Betrag erstattet, auch mein Einspruch wurde abgelehnt. Liebe Bahn, ich bin froh, dass dies mein erster Fall mit euch ist. Wenn ich mich nichtmal auf die Aussage eines eurer eigenen Mitarbeiter verlassen darf, dann ist es gleichzeitig auch mein Letzter. Mir geht es nicht um die 20€, sondern um Zuverlässigkeit - und die hört nicht bei pünktlichen Fahrtzeiten auf, sondern schließt auch mündliche Zusagen eurer Mitarbeiter ein. Falls das in eurem Konzern nichts Wert ist, verliert ihr hier und heute einen langjährigen BahnCard-Kunden.

Gruß,
Felix

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Hallo freesolo,

Bremer hat ja die Grundlagen der Fahrgastrechte genannt. Dies ist auch allen unseren Mitarbeitern bekannt. Ich kann aber nun nicht wissen, was genau in der Nacht des 5. Juni passiert ist. Ich kann Ihnen nur empfehlen, sich einmal wegen des Restbetrages an den Kundendialog zu wenden: http://www.bahn.de/FV-Kontakt-DBBahn /ma

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Taxikosten werden nur bis maximal 80 € erstattet (Quelle: http://www.fahrgastrechte.info/Die-neuen-Fahrgastrechte-i...), da gibt es keine Ausnahmen.
Übersteigt der Preis 80 €, sollte man in ein Hotel gehen. Dieses wird vollständig erstattet und man kann die Fahrt am nächsten Tag fortsetzen.

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Hallo freesolo,

Bremer hat ja die Grundlagen der Fahrgastrechte genannt. Dies ist auch allen unseren Mitarbeitern bekannt. Ich kann aber nun nicht wissen, was genau in der Nacht des 5. Juni passiert ist. Ich kann Ihnen nur empfehlen, sich einmal wegen des Restbetrages an den Kundendialog zu wenden: http://www.bahn.de/FV-Kontakt-DBBahn /ma

freesolo
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Wow, vielen Dank für diese unnötige Antwort, Bremer. Es gibt Leute, die fahren zu ihren Zielen, um dort zu Arbeiten, sei es mitten in der Nacht oder nicht. Eine Übernachtung nützt mir doch reichlich wenig, wenn ich dadurch den Termin verschlafe, zu dem ich mit der Bahn anreisen wollte, nicht wahr?

Ja, die Grundlagen der Fahrgastrechte hat er immerhin beigetragen. Meinen Sie, diese wären mir neu? Ich kann mich nur wiederholt fragen, wie viel Wert das Wort Ihrer Mitarbeiter hat.

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Es tut mir leid, wenn Ihnen die Antwort nicht gefällt. Dennoch lässt sich an dieser nichts ändern.
Die Fahrgastrechte sind gesetzlich geregelt. Ein Mitarbeiter kann diese nicht außer Kraft setzen oder ergänzen.
Alles Weitere wäre Kulanz der DB.

freesolo
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Da unterscheiden sich unsere Auffassungen wohl grundlegend, denn: erstens ist dies mein erster solcher Fall, daher kannte ich bis zu diesem Zeitpunkt meine "Fahrgastrechte" nicht auswendig; von einem Mitarbeiter eines seriösen Betriebs erwarte ich jedoch eine verlässliche Aussage über die Vorgänge "seines" Unternehmens; wie naiv von mir, mich darauf zu verlassen. Zweitens bevorzuge ich das Verursacherprinzip (das in umschriebener Form übrigens oberste Richtlinie unserer Gesetzgebung ist, wenn Sie schon so sehr auf Gesetzestreue beharren). Demnach ist für Fehler der DB erstmal die DB verantwortlich. Kulant ist hingegen, wenn sich vier Personen ein Taxi teilen anstatt jeder in ein eigenes zu steigen, um die Kosten möglichst gering zu halten. Nicht kulant, sondern abschreckend ist, Kunden mühsam für ihnen zustehende Leistungen kämfen lassen müssen.