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Warum sind Tickets für den neuen Fahrplan erst 2 Monate vorher buchbar?

Tickets für den ab Dezember gültigen Fahrplan sind ja erst im Oktober buchbar. Warum ist das so? Ich will im Dezember mit der Bahn verreisen und kann derzeit weder die Zugverbindungen einsehen, noch ein (günstiges) Ticket buchen. Bei Fernbussen und Flugzeugen ist das jetzt schon möglich.

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Hallo, hier ist wieder der typische Vergleich zwischen Äpfel und Birnen. Die Verbindungen die Sie über die DB Seite finden, beinhalten nicht nur Streckenteile die von der Deutschen Bahn sondern auch von vielen anderen Verkehrsunternehmen befahren werden. Die Fahrpläne müssen über das Europäische Fahrplanzentrum abgestimmt werden und werden dann freigegeben. Hier haben die Verkehrsunternehmen die Möglichkeit bis zu einem Punkt X ihre Fahrplandaten einzuarbeiten. Dort erfolgt eine Abstimmung. Wenn es wie bei den Fernbussen einen Anbieter gäbe, bei dem ich buche und mit dem ich fahre, wäre das sicherlich anders. Des Weiteren gibt es auch noch den Nahverkehr, dort wechseln auch oft am Ende des Jahres die Betreiber und ggf. gibt es Änderungen durch den Besteller, dieser kann z.B. mehr Verkehr fordern oder auch weniger. Des Weiteren müssen auch Baustellen in den Fahrplan eingearbeitet werden, was nützt Ihnen ein tolles Angebot wenn es den Zug dann nicht mehr gibt, weil er bedingt durch eine Baustelle ausfällt? Baustellen müssen im Vorfeld langfristig geplant werden, dazu gibt es in der Regel einen Extra Fahrplan - das benötigt Zeit. Würde man einfach ins Blaue Fahrkarten nach einem "eventuellen" Fahrplan verkaufen, wäre das Chaos noch größer. Wenn ein Fernbus von einer plötzlich auftretenden Baustelle betroffen ist, fährt er einfach vorher ab, einmal drum herum und wieder auf die Autobahn. Das geht bei der Bahn nicht und bei den Flugzeugen gibts keinerlei Baustellen.

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Hallo, hier ist wieder der typische Vergleich zwischen Äpfel und Birnen. Die Verbindungen die Sie über die DB Seite finden, beinhalten nicht nur Streckenteile die von der Deutschen Bahn sondern auch von vielen anderen Verkehrsunternehmen befahren werden. Die Fahrpläne müssen über das Europäische Fahrplanzentrum abgestimmt werden und werden dann freigegeben. Hier haben die Verkehrsunternehmen die Möglichkeit bis zu einem Punkt X ihre Fahrplandaten einzuarbeiten. Dort erfolgt eine Abstimmung. Wenn es wie bei den Fernbussen einen Anbieter gäbe, bei dem ich buche und mit dem ich fahre, wäre das sicherlich anders. Des Weiteren gibt es auch noch den Nahverkehr, dort wechseln auch oft am Ende des Jahres die Betreiber und ggf. gibt es Änderungen durch den Besteller, dieser kann z.B. mehr Verkehr fordern oder auch weniger. Des Weiteren müssen auch Baustellen in den Fahrplan eingearbeitet werden, was nützt Ihnen ein tolles Angebot wenn es den Zug dann nicht mehr gibt, weil er bedingt durch eine Baustelle ausfällt? Baustellen müssen im Vorfeld langfristig geplant werden, dazu gibt es in der Regel einen Extra Fahrplan - das benötigt Zeit. Würde man einfach ins Blaue Fahrkarten nach einem "eventuellen" Fahrplan verkaufen, wäre das Chaos noch größer. Wenn ein Fernbus von einer plötzlich auftretenden Baustelle betroffen ist, fährt er einfach vorher ab, einmal drum herum und wieder auf die Autobahn. Das geht bei der Bahn nicht und bei den Flugzeugen gibts keinerlei Baustellen.

Leo
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Meine Erfahrungen:
Busse ändern oft recht kurzfristig ihre Pläne, aber da man für die billigsten Preise nicht Monate im Voraus reservieren muss, stört das kaum.
Flugzeuge kann man zwar schon ewig vorher reservieren – trotz WELTWEITER und nicht nur europaweiter Absprache, aber oft werden dann hinterher klammheimlich die Zeiten geändert, oder Direktflüge eingestellt, wovon man dann nach vergeblichem Nachbuch-Versuchen für einen Begleiter aus Wikipedia erfährt, und nicht von der sonst regelmäßig Werbung spammenden Fluggesellschaft.
Bei der Bahn mußte man früher 3 Monate reservieren, um die billigsten Preise zu kriegen; blöd, wenn es erst 2 Monate vorher geht. (Allerdings können für Weihnachten ja auch alle anderen nicht früher reservieren, also wie der Windhund am PC auf die Einstellung ins Reservierungssystem lauern.)
Bei ca. 20% aller lange im Voraus gebuchten Sparpreise gab es Fahrplanänderungen wegen Bauarbeiten wie SEV, die „lange geplant“ (HAHA!) bei Buchung natürlich noch NICHT wie zu erwarten bekannt waren – aber ich rege mich nicht auf, sondern genieße die aufgehobene Zugbindung und/oder die 25%-Rückerstattung.
Also: Überall die gleiche Kundenunfreundlichkeit…
Ach ja: Neulich mußte ich doch mal wieder am sonst immer vermiedenen Freitag fahren; und da hatte auch mein Auto 2 h Verspätung…
Immerhin hat die Bahn jetzt andersherum Abhilfe geschaffen: Sparpreise sind NICHT mehr immer bei möglichst früher Buchung am billigsten….