Frage beantwortet

Wie Zugbindung aufheben OHNE Stempel?

Neulich bin ich mal wieder eine längere Strecke mit der Bahn und mehreren Teilabschnitten gefahren.
Gebucht habe ich die Verbindung online ohne Flex also mit genauer Zugbindung.
Als sich der Regionalexpress verspätete drohte mir den folgenden nächsten ICE zu verpassen.
Ich bin zum DB-Info-Schalter gelaufen und habe nachgefragt.
Dort hatte man Verständnis und platzierte einen"Zugbindung augehoben" Stempel auf mein Online-Ticket.

Schön. Dadurch konnte ich eine andere Verbindung nehmen.

Was aber wäre passiert wenn es keinen DB-Info-Schalter gegeben hätte?
Oder ich ihn nicht gefunden hätte?
Oder der nicht geöffnet gewesen wäre?

Ich hätte dann einen anderen Anschlusszug nehmen müssen ausserhalb der gebuchten festen Zugbindung. Wenn dann die Kontrolle gekommen wäre hätten die gemeckert und die Diskussion wäre losgegangen.

Bei wem liegt die Beweislast für Verspätungen?
Wie kann ich Verspätungen überhaupt beweisen?

Gilt der Anscheinsbeweis?

Kann man automatisch den Folgezug nehmen?

Peter

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Sie brauchen den Stempel nicht, er dient nur lediglich als Hinweis, dass die Verspätung seitens der DB schon einmal nachvollzogen wurde. Der Zugbegleiter weiß entweder von der Verspätung oder kann es live nachvollziehen - meist sind die aber einsichtig, wenn Sie eine Verspätung verständlich erklären kann. Falls nicht müssen Sie das evtl. im Nachhinein im Reisezentrum klären (Sie bekommen dann im Zug eine Fahrpreisnacherhebung oder ein neues Ticket ausgestellt, das Sie bezahlen müssen - ist dann im Reisezentrum erstattbar). Im Reisezentrum kann die Verspätung vom Mitarbeiter im HIS aber auch dann eindeutig nachvollzogen werden und alles ist in Ordung.

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Sie brauchen den Stempel nicht, er dient nur lediglich als Hinweis, dass die Verspätung seitens der DB schon einmal nachvollzogen wurde. Der Zugbegleiter weiß entweder von der Verspätung oder kann es live nachvollziehen - meist sind die aber einsichtig, wenn Sie eine Verspätung verständlich erklären kann. Falls nicht müssen Sie das evtl. im Nachhinein im Reisezentrum klären (Sie bekommen dann im Zug eine Fahrpreisnacherhebung oder ein neues Ticket ausgestellt, das Sie bezahlen müssen - ist dann im Reisezentrum erstattbar). Im Reisezentrum kann die Verspätung vom Mitarbeiter im HIS aber auch dann eindeutig nachvollzogen werden und alles ist in Ordung.

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Hallo pxxstein,
ergänzend zu den Informationen von pedaa19 möchte ich noch hinzufügen: Sie können bei einer Verspätung eines Zuges, der auf Ihrem Sparpreis-Ticket aufgeführt ist, auch dann einen anderen Zug nutzen, wenn Sie sich das Ticket nicht in einem DB Reisezentrum freigegeben haben lassen. Das ist meist für Sie vorteilhafter, da es unter Umständen bei Zugausfällen oder Verspätungen dort etwas voller werden könnte.
Die Kollegen im Zug können prüfen, wie es um Ihre gebuchte Verbindung steht und die Freigabe auch im Zug erteilen. Laut den Regelungen der Fahrgastrechte können Sie ab einer zu erwartenden Verspätung von 20 Minuten am Zielbahnhof einen anderen Zug nutzen. /da