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Wissen Sie überhaupt noch, was Freiheit bedeutet?

Warum entfernen Sie die letzten Reste von Freiheit in dem Sie den Deutschland Pass einstellen um dann (an anderer Stelle) auf die Sparangebote zu verweisen?

Sicher können Sie als weitere Alternative auf das normale Fahrkartenangebot verweisen, was sie jetzt als "Flextcard" anpreisen. Achtung: Was auf diese Weise wie ein Sonderangebot daherkommt, ist die ganz normale Standard-Fahrkarte. Blenden Sie uns nicht!

Eine Alternative, die es allerdings nicht mehr gibt, sind D-Züge. Im Fernverkehr gibt es keine andere Möglichkeit, als das ICE/IC-System mit den entsprechenden erhöhten Luxus- und Komfort-Preiszulagen zu benutzen. ICE-Preise sind ja keine KM-Preise)

Freiheit hat sicherlich ihren Preis. Nur warum werden die Sparpreise als das einzig seeligmachende Produkt "verkauft". Ich will mich nicht an einen Zug ketten. Besonders nicht bei einer rundrum-Reise, die von Unwägbarkeiten lebt. Und ich möchte auch nicht am Bahnhof mit einer BC25 in der Hand am Automaten den aktuellen Fahrkartenmarkt studieren, ob ich noch billig weg- oder weiterkommen kann. Gönnen Sie uns diese Freiheiten. Wenigstens noch im Sommer.

Antworten

Guten Morgen thmueller,

es wurde sich dazu entschieden, dieses Jahr keinen Deutschland-Pass anzubieten, weil in den letzten 3 Jahren die Umsätze kontinuierlich zurückgegangen sind. Im Rahmen der Markteinführung neuer Fernverkehrsangebote wie dem 19-Euro-Sparpreis und der Probe BahnCard 100 überprüfen wir regelmäßig, welche unserer bestehenden Angebote den aktuellen Kunden- und Marktbedürfnissen entsprechen und welche den neuen Angeboten gegenüber nicht mehr konkurrenzfähig sind.

Wenn Sie Hilfe benötigen, um das richtige Angebot für Ihre Reise zu finden, dann kann Ihnen vielleicht unser Angebotsberater weiterhelfen. Aber auch die Kollegen im DB Reisezentrum helfen Ihnen gerne weiter, so dass Sie nicht am Automaten erst einmal alle Angebote studieren müssen. /ni

XYZ
XYZ

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2
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Etwas Freiheit bieten das "Quer-durchs-Land-Ticket" und das "Schönes-Wochenende-Ticket", allerdings nur für Nahverkehrs- und Regionalzüge. Schade, dass es das nicht für den Fernverkehr gibt...

Dann wären aber gerade in den Sommermonaten im Fernverkehr wieder überfüllte Züge vorprogrammiert. Man versucht ja mittels Sparpreisen die Auslastung der Züge zu steuern, wenn jeder quasi eine BC100 für einen Monat kaufen kann und das für kleines Geld, springt ja auch jeder unkontrolliert in den nächstbesten Zug, dann fahren morgens und abends völlig überfüllte Züge quer durch D, mit genervten und aggressiven Fahrgästen und in den übrigen Zeiten ist alles leer. Man muss auch mal solche Seiten betrachten und hier von "genommener Freiheit" zu sprechen, finde ich sehr übertrieben. Niemand schränkt Sie ein, sie haben jederzeit die Chance einen Zug zu nehmen, dann wird es halt teurer. Ich kann bei Penny auch jeden Tag Cola kaufen aber Donnerstags ist sie halt billiger, hab ich am Donnerstag keine Zeit, ist das mein Problem!

Leo
Leo

Leo

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4
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Ich empehle: Nicht für Überfüllung in Zügen sorgen,sondern spontan in das eigene Auto springen: Erlaubt auch Übernachtung auf Campingplätzen oder günstigen Hotels in der Pampa weitab von (Fern-)Bahnhöfen.
Interrai list auch keine Lösung mehr bei monatelanger reservierung im Voraus in Frankreich.
Sponatan geht es noch in Japan: Reservierung mit Japan Rail Pass Minuten vorher (oder zur Not stehen in Wagen ohne Reserverungspflicht), auf 10cm genaues Anhalten, Superpünkltliche Shinkansen - auch Akita-Sh. OHNE separaten Fahrweg, recht pünktliche Züge im sonstigen Netz.
Narrensicher vor Ort im Nahverkehr trotz zig Geselschaften: Pasmo/Suica-Karte laden, es wird automatisch abgebucht, niemand kann aus Unkenntnis schwazzfahren dank Sprerren..