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Ruhrgebiet - MDV - Dresden

Reisende auf der Relation Ruhrgebiet / Hamm / MDV (Kassel=Wilh.) -Erfurt - Dresden profitieren leider nur bedingt von der NBS hinter Erfurt. Die von Westen ankommenden Züge haben in Erfurt eben keinen Anschluss an die nach Riesa und Dresden fahrenden Züge. Der Umstieg in Leipzig ist unvermeidbar. In Gegenrichtung dasselbe. Warum hat man nicht wenigstens ein Zugpaar mit Anschluss eingerichtet, das mit nur einem Umstieg in Erfurt die Strecke Dresden-Erfurt-Hamm-Ddf. schafft? Mit geht es hier natürlich nicht um Verbindungen von Ddf nach Riesa, da gibt es andere Routen. Sondern zB um Soest-Riesa oder Paderborn-Dresden.

Antworten

Hallo MaxFriedrich,

Ihre Anfrage habe ich an unsere Kollegen vom Fachbereich weitergeleitet. Sobald ich eine Antwort erhalten habe, melde ich mich hier wieder. /da

Hallo MaxFriedrich,
wir haben eine Rückmeldung vom Fachbereich zu Ihrer Anfrage erhalten.

Die Intercity-Züge der Mitte-Deutschland- Verbindung (MDV) müssen entlang der Strecke in die Nahverkehrstakte NRW, Nordhessen und Thüringen eingepasst werden. So sind zum Beispiel die IC-Züge im Abschnitt Düsseldorf - Kassel ab September 2016 in den Taktfahrplan des RE 11 eingefügt. Ähnliches gilt für Thüringen und Sachsen.

Die ICE - Züge von Frankfurt nach Dresden sind Teil des Fernverkehrskonzeptes zur Anbindung der Bundesländer Thüringen und Sachsen in Richtung Hessen und weiter nach Süddeutschland. Dabei wird von Frankfurt ein Stundentakt bis Leipzig und zweistündlich eine Verlängerung bis Dresden angeboten.  

Leider passt in diesen überregionalen Abhängigkeiten die Anschlussverbindung aus Paderborn/Soest nach Dresden oder Riesa zeitlich nicht optimal zusammen, so dass entweder eine Wartezeit von über einer Stunde in Eisenach/Erfurt oder ein zweiter Umstieg in Leipzig notwendig wird.

Änderungen im mit den Bundesländern abgestimmten Fahrplan sind absehbar leider nicht umsetzbar und würden zudem an anderer Stelle deutlich mehr Fahrgäste benachteiligen, als von einer Optimierung zwischen Paderborn/Soest und Dresden profitieren würden.

NRW ist vor allem über die zweistündliche IC-Line Köln - Dortmund - Hamm - Herford - Hannover - Leipzig - Dresden mit dem Bundesland Sachsen direkt verbunden. /ni