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Gültigkeit der Bahncard startet zu spät?

Habe gestern online ermäßigte Bahncard25 bestellt (ü60), dabei Ausweis online eingereicht. Prompt kam heute email mit Bahncardnummer. Ich habe ein Ticket unter Angabe Bahncard25 online gekauft für's Wochenende 21./22.5. Nach laden der Bahncard in den DB-Navigator stelle ich fest, dass die soeben online übermittelte Bahncard erst ab 25.5. gilt. Wieso das? Ich habe bereits ein Ticket für's Wochenende gekauft und Bahncard25 angegeben. Was sol ich tun? Kann ich die Gültigkeit irgendwo "nach früher" setzen? Fühle mich verarscht vom onlineservice, schliesslich habe ich alles online versandt und bezahlt.

Kaiserschmarrn
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ds1603
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Hallo, den Beförderungsbedinungen Punkt 2.4.2 ist zu entnehmen das u.a. Online bestellte BahnCards mindestens 14 Tage VOR den Geltungsbeginn bestellt werden müssen. Nur im Personenbedienten Verkauf ist eine sofortige Gültigkeit möglich. Also ist vom Grundsatz her alles richtig.

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Hallo ds1603, aus dem Tenor der Antwort entnehme ich, dass Sie Bahnmitarbeiter sind. Alles gut. "Beförderungsbedingungen Punkt 2.4.2" , aha. In meinen Kundenzufriedenheitsbedingungen Punkt 4.4.17 steht aber, dass ein Dienstleistungsunternehmen auf Kundenunzufriedenheit kulant zu regieren hat. Die Bahn (in Person ds1603) schreibt mir: Ich, Bahn, habe Recht. Du, Kunde, bist halt blöd. Selber schuld. Anstatt mit zwei Mausklicks Anfang und Endedatum der elektroninschen Bahncard um 1 Woche nach vorne zu verlegen, kommt solch eine nutzloser Beitrag. Eine Antwort auf meine Frage, was ich denn nun tun könne, gibt es nicht von der Bahn. Jetzt muss ich wohl maximalen Aufwand erzeugen, werde wohl den Kauf der Bahncard stornieren und zu einem Bahnhof laufen, um im "personenbedienten Verkauf" eine Bahncard zu erwerben. #onlinewüste. #Neuland.

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Hallo Kaiserschmarrn,

eine ermäßigte BahnCard kann über bahn.de nur für einen Gültigkeitsbeginn in 9 Tagen bestellt werden. Hintergrund ist die Einreichung der Unterlagen zur Ermäßigung.
Für Ihre Fahrt am kommenden Wochenende benötigen Sie eine Nachzahlung. Diese können Sie in jedem DB Reisezentrum erwerben. Viele Grüße /ma

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ds1603 hat Ihnen Kaiserschmarrn als Privatperson geantwortet. Insofern finde ich Ihren Ton unangebracht und dieser ist hier auch nicht erwünscht. /ma

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Ich verstehe das Problem nicht, bei mir ist kein DB Logo, also antworte ich nicht im Namen der DB. Es ist doch aber auch völlig uninteressant, ob ich Mitarbeiter der Deutschen Bahn bin oder nicht. Die Bedingungen zum Erwerb der BahnCard sind nun mal so. Ich kann mir die Bedingungen doch nicht einfach so biegen wie sie mir passen und dann davon ausgehen dass Unternehmen macht schon was denn das ist ja Kundenservice. Es war lediglich ein Hinweis auf die Beförderungsbedinungen weil Sie "verarscht" gefühlt haben. Ich finde, man sollte so ehrlich sein und seinen eigenen Fehler eingestehen können.

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Hallo ds1603, dann entschuldige ich mich bei Ihnen für den Ton meiner Nachricht. Da sich inzwischen die DB selbst gemeldet hat in Person /ma, soll sich diese Person in ihrer Funktion angesprochen fühlen (nicht persönlich nehmen), schliesslich antwortet /ma mit dem DB-Logo.
Mit dem "Hintergrund Einreichung der Unterlagen zur Ermäßigung" kann es nichts zu tun haben, diese wurden online eingereicht und wurden offensichtlich auch schon bearbeitet, sonst hätte ich ja die Bahncard heute nicht im Navigator auf dem Handy. Der gesamte Onlineprozess ist eigentlich abgeschlossen, aber die Card ist nicht nutzbar und als Antwort kommt von Ihnen: Tja, blöd. "Sie benötigen eine Nachzahlung".
So funktioniert das aber nicht als Dienstleister. *Ich benötige* keine Nachzahlung. Es ist ein ausgeklügelter Marketingplan, Neukunden, die sich *endlich* mal für eine Bahnfahrt entscheiden und die dabei erstmals eine Bahncard einsetzen wollen, abzuzocken. Im Glauben, eine Bahncard erworben zu haben wird ein Ticket gekauft. Später stellt sich heraus, dass man nun eine nicht nutzbare Bahncard erworben hat und zusätzlich noch den vollen Preis für das Ticket bezahlen soll. Der Startzeitpunkt der Bahncard wird strategisch so gelegt, dass 80% der Fahrten, die ein Neukunde machen will, bereits angetreten wurden. Marketingmäßig genial, großer Verkaufserfolg. toller Umsatz, bestimmt bekommt die Marketingabteilung eine extra Prämie. Kann man machen. Muss man aber nicht.
Ich "benötige" keine Nachzahlung. Überlege, ob ich das gekaufte Ticket zurückgebe, die Bahn hat statt einem Neukunden einen verärgerten Onlinekunden. Für 180€ kann ich eine Menge Benzin kaufen, schneller bin ich auch noch am Ziel. Nur lesen kann ich nicht während der Fahrt, was ich eigentlich wollte. Aber ich hätte mich eh nicht konzentrieren können, mit einem teuren Ticket und mit einer bezahlten nicht nutzbaren Bahncard auf dem Handy. Wäre da noch der Flixbus, hin und zurück 32€, inkl. Lesen, 1 Stunde länger. mal sehn was ich mach, wenn ich mich wieder beruhigt hab. So long, Servicewüste.

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Sicherlich ging es bei Ihnen schnell mit der Erstellung der BahnCard. Wir müssen aber berücksichtigen, dass uns Kunden den Nachweis auch per Post zusenden und nicht die Möglichkeit der eMobile BahnCard nutzen. Auch hier muss sichergestellt sein, dass diese Kunden mit dem Gültigkeitsbeginn Ihre BahnCard vorliegen haben. Daher resultieren die 9 Tage bei der Onlinebestellung der ermäßigten BahnCard. Das Ihnen der spätere Gültigkeitsbeginn, welcher gleich zu Beginn der BahnCard-Buchung angezeigt wird, nicht aufgefallen ist, ist ärgerlich. Hier liegt aber kein Verschulden der DB vor. Eine Änderung einer gekauften Karte ist leider nicht möglich. /ma