Frage beantwortet

Vorwurf der „Urkundenfälschung“ und Fahrpreisnacherhebung. Ist das rechtens?

Hallo,

ich war am 22.04.2016 mit einem Freifahrtticket Flex 2. Klasse (Hin- und Rückfahrt) unterwegs und hatte das Ticket auch mit Datum der Hinfahrt und Start- und Zielbahnhof ausgefüllt. Allerdings – in Ermangelung eines anderen Stiftes – mit Bleistift. Als mich die Zugbegleiterin kontrollierte, bat sie mich, diese Eintragung mit einem Kugelschreiber zu überschreiben, was ich natürlich auch gemacht habe. Daraufhin versah sie per Zangenabdruck meine Karte und für mich war damit der Fall erledigt.

Als ich allerdings fünf Tage später die Rückfahrt antrat, befand der Zugbegleiter meine Fahrkarte als ungültig. Er warf mir „Urkundenfälschung“ vor, da ich den ehemaligen Bleistifteintrag mit Kugelschreiber überschrieben hatte. Auch meine Erklärung, dass ich dies ja nur auf Aufforderung der Zugbegleiterin vom 22.04.2016 getan habe, ließ er nicht gelten. Er blieb dabei, dass ich „Urkundenfälschung“ betrieben hätte.

Wofür ich nun 187 € zahlen soll. Dies finde ich wirklich unglaublich, da ich in meinen Augen mit einem gültigen Fahrausweis gefahren bin. Außerdem, wenn es sich hierbei tatsächlich um „Urkundenfälschung“ handeln würde, hätte mich doch die Zugbegleiterin vom 22.04.2016 zur „Urkundenfälschung“ aufgefordert. Womit sie sich nach dieser Logik vermutlich strafbar gemacht hätte. Oder etwa nicht?

Ist das überhaupt rechtens, dass diese Fahrpreisnacherhebung an mich gestellt wurde? Und was kann ich tun, um diese 187 € nicht zahlen zu müssen?

Über eine Antwort würde ich mich freuen!

Gruß,
Sally Peel

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Hallo Sally,

tut mir leid, dass es so einem solchen Aufwand gekommen ist. Die Situation im Zug kann ich nicht beurteilen. Haben Sie schon einen Widerspruch gegen die Fahrpreisnacherhebung eingelegt? /ma

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Hallo, die Bedingungen sind eindeutig. Die Daten sind unauslöschlich einzutragen. D.h. Schon bei der Hinfahrt hätte die Fahrkarte so nicht akzeptiert werden dürfen.

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