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BahnCard in der DB Navigator hinterlegen

Hallo,
ich nutze die DB Navigator auf dem iPhone seit langem und hatte mich gefreut, dass das Hinterlegen der BC50 in der App möglich ist mit dem Vorteil, dass man bei der Fahrkartenkontrolle nicht immer eine physische Karte rauskramen muss.

Die abgebildete Karte in der App wird von manchen Zugbegleitern akzeptiert, von anderen nicht. Warum ist es nicht grundsätzlich möglich, eine elektronisch hinterlegte BC als BC zu akzeptieren, ohne nochmals eine physische ID (die physische BC oder eine andere ID) zeigen zu müssen. Das ist aus meiner Sicht nicht zu Ende gedacht, Einen Missbrauch bzw. parallele Verwendung einer BC in den Apps verschiedener Reisender könnte wirksam verhindert werden, so dass ich hier keinerlei nachvollziehbare Begründung sehe.

JochenN
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Hallo JochenN,

wenn Sie die BahnCard als Handy-Ticket hinterlegen, geben Sie (wie bei jedem anderen Handy-Ticket auch) eine Identifizierungskarte mit an, die Sie dann auch bei Ihrer Reise mitführen und bei der Kontrolle vorzeigen müssen. Der Vorteil an der BahnCard als Handy-Ticket ist für Sie, dass Sie eine Karte weniger in Ihrer Geldbörse mitführen müssen. Ob sich dies irgendwann ändern wird, kann ich nicht vorhersagen. /ja

JochenN
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Danke für die schnelle Antwort. Aber nochmal zur Klarstellung, vielleicht habe ich mich auch unklar ausgedrückt: Das Laden der BC in die App sollte doch dazu dienen, dass die BC in der App die physische BC ersetzt, zumindest für die Legitimation bei der Fahrkartenkontrolle. Welchen Sinn soll das sonst haben? Warum ist also die BC in der App allein (also ohne weitere ID, Kreditkarte o.ä.) nicht ausreichend? Wie gesagt: Es gäbe sehr einfache Möglichkeiten, die Parallelverwendung ein und derselben BC zu unterbinden...

Zu Ihrer Antwort: Warum muss ich mit BC in der App eine Karte weniger mitführen? Wenn ich normale, gedruckte Online-Tickets habe, brauche ich doch auch nur die BC und keine weitere Karte (?)

Hallo JochenN,
die Antwort ist so gemeint: Wenn Sie Ihre BahnCard in den DB Navigator geladen haben und bei Ihrer Buchung eine andere ID-Karte als die BahnCard angeben, müssen Sie die BahnCard selbst bei der Fahrt nicht mehr mitführen und bei der Kontrolle vorzeigen.
Das ist verwirrend, zugegebenermaßen. Denn wenn Sie Ihre BahnCard als ID-Karte verwenden, müssen Sie diese mitführen. Unabhängig davon, ob Sie diese in den DB Navigator geladen haben oder nicht. /da

JochenN
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OK, ich weiß, ich nerve vielleicht, es ist aber so einfach (wirklich vielen Dank für's Antworten!): Wenn es die BahnCard auf sicherem Weg in die DB Navigator App schafft und dort sichtbar ist: Warum muss man sie dann dennoch physisch dabei haben? Wenn ich die BC in meiner (!) App auf meinem (!) iPhone habe, dann bin ich doch automatisch der legitime Besitzer dieser Bahncard. Warum dann eine zweite Karte zu Legitimierung?
Natürlich habe ich alle möglichen Karten grundsätzlich dabei, aber die sitzen meist hinter mir in meinem Sakko, dass zwischen Sitz und Rückwand des Abteils eingeklemmt ist, und es nervt total, die Dinger immer erst da rauszufriemeln...
Nochmal: Wenn ich auf meinem iPhone die BC zeige, könnte die Bahn durch einfache Maßnahmen verhindern, dass ich das gar nicht bin. Die Bahn will das aber irgendwie nicht, oder zumindest nicht verstehen ;-(
Trotzdem ein schönes Wochenende!

ich kann damit leben, dass ich ein Legitimierungmittel mitführe. Womit ich nicht leben kann ist, dass es immer noch Zugbegleiter (sogar Zugchefs) gibt, die die Regelungen nicht kennen. Ich durfte mir gestern eine Fahrpreisnacherhebung gefallen lassen obwohl ich ein online Ticket, eine online BC und das dazu eingetragene Legitimierungsmittel (Kreditkarte) dabei hatte, weil der Zugchef partout alles nicht akzeptieren wollte und mich nur nach Plastikkarte und personalausweis fragte .... traurig aber wahr .... (und ja , rein logisch würde eine Verknüpfung des Online Tickets direkt mit dem Legitmierungsinstrument ausreichen, wenn ein Onlinesystem dadurch weiß dass ich BC Besitzer bin ; Die Plastik-Bahncard-ohne Foto reicht ja auch nicht aus, bemäß der Beförderungsbedingzungen müsste man einen amtl. Lichtbild...mitführen .... aber das ist eine andere Geschichte... die ja einfach zu lösen wäre ...)

Hallo KSIE, so sollte es natürlich nicht sein und es tut mir leid, dass die Kollegen hier anscheinend nicht Bescheid wussten. Legen Sie bitte über diesen Link Widerspruch gegen die erhaltene Fahrpreisnacherhebung ein. /tr

Janis
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Hallo,
wenn sie dies schreiben..."...Denn wenn Sie Ihre BahnCard als ID-Karte verwenden, müssen Sie diese mitführen. Unabhängig davon, ob Sie diese in den DB Navigator geladen haben oder nicht."

dann bitte erklären diesen Auszug aus DB FAQ über Bahncard als Handyticket nutzung:
https://www.bahn.de/p/view/mdb/bahnintern/bahncard/emobil...

"11. Ich habe für mein Online-Ticket oder Handy-Ticket die BahnCard als Identifizierungskarte angegeben. Kann ich nun auch die BahnCard als Handy-Ticket nutzen?
Haben Sie bei der Buchung eines Tickets die BahnCard als Identifizierungskarte angegeben, ist Ihnen freigestellt, ob Sie die physische Karte oder die BahnCard als Handy-Ticket nutzen. Sollten Sie die BahnCard als Handy-Ticket nutzen wollen, führen Sie bitte die darauf angegebene Identifizierungskarte mit."

Hallo Janis, generell lässt sich sagen, dass bei einem Handy-/Online-Ticket immer eine physische ID-Karte mitzuführen ist, da Handy-/Online-Tickets nicht übertragbar bzw. vielfältig ausdruckbar sind. Bei einer digitalen BahnCard können Sie nicht die gleiche in physischer Form als ID angeben, denn dann brauchen Sie auch keine digitale BahnCard. Damit es nicht allzu unübersichtlich wird, folgende Beispiele zur Nutzung der digitalen BahnCard:

1. Handy-Ticket mit/ohne BahnCard-Rabatt hat digitale BahnCard als ID + digitale BahnCard hat Personalausweis* als ID = im Zug ist der Personalausweis* vorzulegen.

2. Handy-Ticket mit BahnCard-Rabatt hat Personalausweis* als ID + digitale BahnCard hat Personalausweis* als ID = im Zug ist der Personalausweis* vorzulegen.

Wenn Sie die BahnCard (Plastikkarte) zu Hause lassen möchten, geben Sie bei der Buchung des Handy-Tickets bzw. bei der digitalen BahnCard jeweils die identische *ID-Karte (außer BahnCard!) an. In meinem Beispiel wäre es immer der Personalausweis, den man meistens eh auf Reisen mitnimmt. /ch

Janis
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Hallo DB,

Was ich schon vorab sagen kann, die Variante Nr1 funktioniert leider nur sporadisch im Zug. Offt fragen die Zugbegleiter nach Plastikbahnkarte, trotzt für die emobile Bahnkarte die Perso als ID angegeben ist.

Weitere Problem sehe ich, dass die Zugbegleiter garnicht in die lage sind die Emobile Bahncard einzuscannen , trotz Barcode in DB-Navigator.

Ich vermute, mit diese Neuregelung wollte DB den Kunden das Leben leichter ( digitaler) machen, leider geht die Sache fein nach hinten loss. Die Ursachen sind ja mehr oder weniger Klar:
1. Nicht alle Zugbegleiter sind informiert, manche wollen garkeine digitale Bahncard akzeptieren.
2. Technische unterstutzung (Software Mangel) - es gibt keine Möglichkeit die Bahncard-barcode einzuscannen.

viele Grüße,
Janis

Hallo Janis, die BahnCard als Handy-Ticket wird bei der Kontrolle im Zug vorgezeigt, das Einscannen ist nicht notwendig. Mittlerweile sollten alle Zugbegleiter auf dem aktuellen Stand sein und diese Funktion akzeptieren. Ich hoffe nicht, dass Sie in der Zukunft noch gegenteilige Erfahrungen machen müssen. Beste Grüße. /gu

JochenN
JochenN

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Ich (als Urheber dieses Thread) fasse mal kurz zusammen:

  • Der Idealzustand wäre: Ticket auf dem iPhone (per QR Code vom Zugbegleiter gescannt), und auch die BahnCard auf dem iPhone (ebenfalls gescannt). Eine physische ID ist NICHT erforderlich.
  • Dieser Idealzustand ist, obwohl technisch sehr wohl möglich, von der Bahn nicht gewollt.
  • Die BahnCard als Beweis, dass man berechtigt ist, das vergünstigte Ticket zu nutzen, kann eigentlich auf dem iPhone viel sicherer gespeichert und genutzt werden als in der Version als physische Karte. Letztere kann ich auch von einem Freund nutzen, wenn ich über genügend kriminelle Energie verfüge, mit der BahnCard im iPhone ließe sich das ausschließen.

Fazit: Die Bahn will nicht, und der Grund ist nach wie vor unklar. Irgendwelche Einwände?

MRe
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Leider sind noch nicht alle Zugbegleiter informiert. Erst am Freitag wollte eine Zugbegleiterin den BahnCode zum Scannen haben. Das Scannen funktionierte, und auf ihrem Gerät tauchte auch meine EC-Karte als ID-Karte für die Handy-BahnCard auf, aber meine EC-Karte wollte sie nicht sehen. Stattdessen beharrte sie darauf, dass ich meine BahnCard "vergessen" hätte und daher "eigentlich" eine Fahrpreisnacherhebung zahlen müsste. "Eigentlich", weil sie dann nicht darauf bestand.

MRe
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Jedenfalls ist das alle sehr verwirrend, als promovierter Informatiker/Naturwissenschaftler kommt man da nicht mit.
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Geht auch folgende Kombination?
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Handy-Ticket mit BahnCard-Rabatt, EC-Karte als Identifizierungs-Karte. Meine physische BahnCard lasse ich zu Hause, und ich lade auch keine Handy-BahnCard in den DB-Navigator.

@JochenN: ja keine Einwände
@Bahn: heute bekomme ich das Schreiben in dem "kulanter Weise" auf eine Forderung verzichtet wird. Ich bin stinksauer (hatte dort auch angerufen) weil, es nicht sein kann dass man "ausnahmsweise auf eine Forderung verzichtet", die gar nicht besteht. Der Satz: "Sorry wir haben einen Fehler gemacht, Sie haben nichts falsch gemacht", denn mir sogar das Reisezentrum Karlsruhe schriftlich bestätigt hat, kommt in diesem offiziellen Schreiben nicht vor - jetzt bin ich in Euren Akten der doofe oder was - denn beim nächsten "Fehler" wird dann nicht drauf verzichtet, als Wiederholungstäter.... Ich überlege ernsthaft zu prüfen ob ich nicht durch einen Anwalt, eine korrekte Bestätigung der DB AG einfordere .... Dabei habe ich heute am Telefon glaub ich allen eine Brücke gebaut, ....

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Und dann noch mal meine Kombination, mit der Frage, ob sie gültig ist:
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Hand-Ticket mit BahnCard-Rabatt, BahnCard als Identifizierungskarte für das Handy-Ticket, Handy-BahnCard im DB-Navigator, EC-Karte als Identifizierungskarte für die Handy-BahnCard. Im Zug führe ich meine EC-Karte mit, die physiche BahnCard bleibt zu Hause.

MRe - Die Variante mit dem Handy-Ticket mit BahnCard-Rabatt, der EC-Karte als Identifizierungs-Karte funktioniert nicht, wenn Sie Ihre physische BahnCard zu Hause lassen bzw. Ihre BahnCard auch nicht in den DB-Navigator laden. Sie müssten in diesem Fall die physische BahnCard oder die in der App vorzeigen, um nachzuweisen, dass Sie ermäßigungsberechtigt sind.
Die zweite Variante, die Sie genannt haben, ist aber zulässig: Hand-Ticket mit BahnCard-Rabatt, BahnCard als Identifizierungskarte für das Handy-Ticket, Handy-BahnCard im DB-Navigator, EC-Karte als Identifizierungskarte für die Handy-BahnCard. Im Zug führe ich meine EC-Karte mit, die physiche BahnCard bleibt zu Hause. /je

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Vielen Dank für die schnelle und solide Antwort! Die BahnCard wird als Handy-BahnCard benutzt, um die Ermäßigungsberechtigung nachzuweisen. Um Probleme mit dem einen oder anderen Zugbegleiter von vorneherein aus dem Weg zu gehen, werde ich ab jetzt die EC-Karte als ID sowohl für das Handy-Ticket als auch für die Handy-BahnCard wählen. Habe ich heute schon erfolgreich ausprobiert.
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Ich schlage vor, dass die verschiedenen gültigen und ungültigen Use-cases in die Bahn-FAQ kommen. Damit wäre sicher vielen Benutzern geholfen.