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Verspätete Kündigung Bahncard Abo

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich habe mein Bahncard Abo einige Tage nach der Kündigungsfrist von 6 Wochen gekündigt. Leider wurde meine Kündigung nicht akzeptiert, so dass ich nun 1 Jahr länger die Bahncard habe und bezahlen muss.
6 Wochen sind eine total unübliche Kündigungsfrist.
Aus meiner Sicht ist das reiner Kundenfang, indem man den Kunden einfach nicht vor Ablauf des Abos informiert.
Ich hatte seit mehr als 10 Jahren eine Bahncard und habe auch ein Nahverkehrsabo bei der Bahn. So ruiniert man sich dauerhaft den Ruf - und verliert langfristig Kunden.

Ich kann nur jedem, der das hier liest empfehlen, die Bahncard direkt beim Abschluss zu kündigen - dann wird man auch von der Bahn informiert (Kundenrückgewinnung).

Warum ist die Bahn hier so kundenunfreundlich und unflexibel?

Antworten

Hallo neodym3000, eigenes Verschulden ist natürlich ärgerlich dies kann ich durchaus Verstehen. Wer ärgert sich nicht wenn er einmal etwas vergessen hat und dadurch mit zusätzlichen Kosten belastet wird. Der Bahn allerdings daher Kundenfang zu unterstellen finde ich etwas weiterergeholt. Es ist jedem Unternehmen freigestellt wie er seine Geschäftsbedingungen auslegt. Die 6 Wochen wurden daher angesetzt um den Erhalt einer eventuellen Kündigung abzuwarten und bei Nichtkündigung den Druck der neuen Karten anzustoßen. Die BahnCards werden dann in der Regel 4 Wochen vor Beginn der neuen Geltungsdauer versandt. Eine Änderung dieser 6 Wochen-Regel würde zudem eine Änderung aller Prozessschritte nach sich ziehen. Haben Sie daher bitte Verständnis, dass man an dieser Zeitspanne auch zukünftig festhalten wird. Mit dem Abschluss des Vertrages haben Sie zudem mit ihrer Unterschrift diese Bedingungen akzeptiert.
Gruß, Tino!

Bertosch
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Hier stelle ich dann gern einen Gegenfrage, wenn Sie Ihren Handyvertrag oder DSL-Vertrag nicht 3 Monate vor Ablauf der Laufzeit kündigen und daher um weitere 12 Monate verlängert, sind diese Unternehmen auch kundenunfreundlich und unflexibel?

Hallo neodym3000,

ich stimme hier Tino zu und finde es schade, dass Sie das Abonnementverfahren, welches Sie 10 Jahre genutzt haben als unflexibel und kundenunfreundlich betrachten.
Die BahnCard gibt es bereits seit Dezember 2002 im Aboverfahren. Hier ist die DB den mehrfachen Wunsch ihrer Kunden nachgekommen, eine einfache Möglichkeit einer Verlängerung der BahnCard anzubieten. Auf das Abonnement wird bei der Bestellung deutlich hingewiesen und den Bedingungen stimmen Sie mit Ihrer Unterschrift und dem Kauf zu. Auch bei der Zusendung erfolgt noch einmal ein Hinweis dazu auf dem Begleitschreiben (Trägerpapier), auf welchem die BahnCard aufgeklebt ist.
Wird keine rechtzeitige Kündigung an den BahnCard-Service gesendet, geht die Folgekarte in Produktion. Ich hoffe, Sie können die BahnCard dieses Jahr doch noch verwenden und ab nächsten Jahr, sollten Sie wegen Ihrer Kündigung dann keine weitere Folgekarte erhalten. /ni