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Änderung der Kapazitäten auf der Strecke Lübeck-Hamburg-Lübeck

Mit dem neuen Fahrplan fallen die Direktverbindungen zwischen Lübeck und Hamburg (und zurück) weg, es gibt allerdings keinen Ersatz, wodurch sich die, ohnehin auf der Strecke nicht wenigen, Fahrgäste auf die verbleibenden Züge verteilen. Zu den üblichen Pendlerzeiten am Morgen und Abend sind hierdurch seit Montag die Züge bereits am Start der Verbindung völlig überfüllt. Wird es hier es ggf. eine Anpassung der Kapazitäten (zusätzliche Wagen, ...) geben oder muss man sich bis zum Ende der Bauarbeiten am Berliner Tor (für Ende 2017 angekündigt) mit dieser Situation begnügen?

Anonym
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Antworten

Willi Winzig
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Die Planungen sehen vor dass die Fahrplanänderungen bis zum Abschluss der Bauarbeiten bestehen bleiben, da der betroffene Abschnitt nur eingleisig befahrbar ist, stehen die gewohnten Kapazitäten nicht zur Verfügung und es können nicht alle Züge verkehren.

DB
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Hallo mariorexin, so wie die Zeiten auf bahn.de ersichtlich sind, fahren die Züge. Durchaus gibt es noch einige direkte Züge zwischen Lübeck und Hamburg. Aufgrund der Baumaßnahmen ist es jedoch leider nicht möglich, alle Züge regulär fahren zu lassen. /fi

Anonym
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Hallo DB Bahn, die einzigen Direktverbindungen sind offensichtlich die ICEs, die für einen Pendler ja nun nicht wirklich in Frage kommen (es wäre an der Bahn hier den Abo Inhabern entgegen zu kommen). Die anderen Züge fahren, aber halt ein Zug pro Stunde weniger, bei gleichem Fahrgastaufkommen. Das hier weniger Züge fahren, kann ich nachvollziehen, aber wieso ist man dann nicht bemüht, zumindest die Kapazität der fahrenden Züge zu erhöhen? Für mich als Abo Inhaber heißt das, mein Abo wird von Jahr zu Jahr teurer, ich habe immer seltener einen Sitzplatz und bin auch noch zeitlich deutlich eingeschränkter.

Gast10
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Nur zur Klärung: "Direktverbindungen", d.h. Verbindungen ohne Umstieg, gibt es immer noch zweimal pro Stunde. Herr mariorexin meint aber wahrscheinlich die beiden "Sprinter"-Zugpaare, die bisher montags bis freitags von Kiel über Lübeck nach Hamburg fuhren, dabei zwischen Lübeck und Hamburg ohne Halt fuhren und die nun auf diesem Abschnitt ersatzlos eingestellt sind. Morgens fuhren die z.B. um 6:35 und 7:35 von Lübeck nach Hamburg ab, die Fahrgäste müssen jetzt auf die Züge um 6:41 und 7:43 ausweichen. Diese gab es auch bisher schon, sie waren immer schon gut besetzt und sind nun durch die zusätzlichen Fahrgäste wohl z.T. überfüllt.

Anonym
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Ja, sorry, mit "Direktverbindungen" meinte ich natürlich die Sprinter. Ich gehe nicht davon aus, das jemand freiwillig auf den 40 Minuten noch einen Umstieg machen möchte. Zumal man dann ja noch mehr Probleme mit Verspätungen (die sind leider eher Normalfall als Ausnahme) hat. Und "z.T. überfüllt" ist reichlich untertrieben.
Meine Idee wäre zumindest, wenn nicht mehr Wagen möglich sind (ist der Bahnhof in Reinfeld ggf. zu kurz dafür?) die 1. Klasse Wagen zu reduzieren und durch 2. Klasse Wagen zu ersetzen.

DB
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Zwischen Hamburg und Ahrensburg entfallen die "Sprinterzüge" und viele Verstärkerzüge. Hierzu kommt, dass die Fernverkehrszüge von und nach Lübeck innerhalb von Hamburg umgeleitet werden.

Ob es möglich ist, längere Züge fahren zu lassen oder die 1. Klasse freizugeben, weiß ich nicht. Sie können sich hierzu aber gerne einmal an den regionalen Kundendialog wenden. /je

Gast10
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Hallo!

  • Sie haben meine Antwort als beste bezeichnet, obwohl sie Ihre Frage gar nicht beantwortet...
  • Die Bahnsteiglänge in Reinfeld sollte problemlos sein, Ahrensburg ist kürzer. Da die Bahnmitarbeiter hier nicht wissen, wie lang ihre Bahnsteige sind, habe ich mal in der Satellitenansicht von Google nachgemessen und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass in Ahrensburg maximal neun Wagen an den Bahnsteig passen würden. Eine Verlängerung der Züge wäre demnach möglich.
  • Frau /je schreibt, die Sprinter würden nur zwischen Ahrensburg und Hamburg ausfallen. So wurde es auch auf den Plakaten der Bahn angekündigt. Tatsächlich fallen sie nun aber schon von Lübeck an aus. Warum?
  • Mein Verbesserungsvorschlag wäre: Die 5-Wagen-Sprinterzüge Kiel-Lübeck-Hamburg auch während der Bauarbeiten fahren lassen, aber zwischen Lübeck und Hamburg mit dem "normalen" (jetzt aus 7 Wagen bestehenden) RE zusammenhängen und dieses Gespann in Reinfeld, Oldesloe, Ahrensburg halten lassen. Wenn man am "normalen" RE die ersten drei Wagen abschließen würde, hätte man mit der Bahnsteiglänge in Ahrensburg kein Problem und trotzdem 9 statt aktuell 7 Wagen. Außerdem wärde die Direktanbindung von Bad Schwartau, Eutin, ... an Hamburg wiederhergestellt, was auch sehr wünschenswert wäre.

Anonym
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  • Ich habe die Antwort als beste markiert, weil sie bis dahin die sinnvollste war (ohne jetzt die anderen Antworten abwerten zu wollen, ein Dialog ist ja immer zu begrüßen)
  • tatsächlich sollten sich die Bahnsteigdaten mit den Daten aus http://data.deutschebahn.com/datasets/bahnsteig/ (in Verbindung mit http://data.deutschebahn.com/datasets/stationsdaten/) herausfinden lassen (hier auch mal ein Lob an die Bahn, dass man das Thema OpenData ernst nimmt), ist vielleicht einfacher als mit Google zu messen
  • die Anbindung an die weiteren Ziele nördlich von Lübeck ist natürlich, so ich das von anderen Reisenden erfahren habe, aktuell eine Katastrophe
Gast10
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Nach den von Ihnen verlinkten Tabellen (ja, schön, dass die zugänglich sind...) sind die Bahnsteige in Ahrensburg 241 bzw. 242 m (und in Reinfeld 321 m) lang, d.h. 9-Wagen-Züge mit 9*26,4 m = 237,6 m Länge wären machbar.

DB
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Hallo Gast10, hallo mariorexin,

ich habe jetzt noch einmal mit den Kollegen vor Ort von DB Regio gesprochen. In dem verlinkten pdf-Dokument hat sich wohl ein Fehler eingeschlichen :-(

Die Sprinterzüge entfallen wie hier beschrieben, also zwischen Lübeck und Hamburg. Ich hoffe, dass dies schnell richtig gestellt wird. 

Ansonsten ist auf der Strecke eine Verlängerung der Züge nicht möglich, dies haben mir die Kollegen jetzt auch noch einmal bestätigt, denn darüber wurde auch nachgedacht. /tr

Anonym
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Dann bliebe als Erweiterung der Kapazität also im Grunde nur, die 1. Klasse Wagen (1. Klasse oben) gegen 2. Klasse Wagen (2. Klasse oben und unten) auszutauschen oder die 1. Klasse freizugeben. Ich erwarte natürlich das beides nicht passiert.